Zuckerl, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Zuckerls · Nominativ Plural: Zuckerl
Aussprache  [ˈʦʊkɐl]
Worttrennung Zu-ckerl
Wortzerlegung Zucker -l
Wortbildung  mit ›Zuckerl‹ als Letztglied: Wahlzuckerl
eWDG

Bedeutung

süddeutsch, österreichisch Süßigkeit, Bonbon

Thesaurus

Synonymgruppe
(saurer) Drops · Bonbon · Lutschbonbon  ●  Täfeli  schweiz. · Zuckerl  österr., bayr. · Zältli  schweiz. · Babbelchen  ugs., Kindersprache, rheinisch · Bömsken  ugs., ruhrdt. · Gu(e)tsle  ugs., schwäbisch · Kamelle  ugs., kölsch · Klümpchen  ugs., regional · Klümpken  ugs., ruhrdt.
Oberbegriffe

Typische Verbindungen zu ›Zuckerl‹ (berechnet)

besondere

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Zuckerl‹.

Verwendungsbeispiele für ›Zuckerl‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Nach dem Spiel wandert das Zuckerl übrigens nicht, wie ein Reporter vermutete, in den Tee. [Süddeutsche Zeitung, 14.02.2003]
Ich hielt es für ein Zuckerl, nahm es in den Mund und verschluckte es. [Die Zeit, 03.08.2007, Nr. 32]
Wenigstens einer der immer noch zahlreichen amerikanischen Präsidentschaftskandidaten hat den Deutschen ein besonderes Zuckerl anzubieten. [Die Zeit, 23.04.1976, Nr. 18]
Er gab ihr seinerzeit ein Zuckerl, als sie vor 40 Jahren zum ersten Mal so richtig staatsbayerisch gerollt hat. [Süddeutsche Zeitung, 09.03.2002]
Wer regulär halbtags arbeitet, bekommt kein "Zuckerl", sondern nur halben Lohn und halbe Rente. [Süddeutsche Zeitung, 13.12.1997]
Zitationshilfe
„Zuckerl“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Zuckerl>.

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