Zufluss, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Zuflusses · Nominativ Plural: Zuflüsse
Aussprache 
Worttrennung Zu-fluss
Grundformzufließen
Ungültige Schreibung Zufluß
Rechtschreibregeln § 2, § 25 (E1)
Wortbildung  mit ›Zufluss‹ als Erstglied: Zuflussgraben · Zuflussrohr  ·  mit ›Zufluss‹ als Letztglied: Devisenzufluss · Kapitalzufluss · Mittelzufluss
eWDG

Bedeutungen

1.
das Zufließen
entsprechend der Bedeutung von zufließen (1, 2)
entsprechend der Bedeutung von zufließen (1)
Beispiel:
der Zufluss von frischem Wasser
entsprechend der Bedeutung von zufließen (2)
Beispiel:
sein Vermögen wuchs durch den Zufluss ständig neuer Einnahmen
2.
Gewässer, das in ein anderes Gewässer fließt
Beispiel:
der See wird von nur einem Zufluss gespeist

Typische Verbindungen zu ›Zufluss‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bieten die DWDS-Wortprofile zu ›Zufluss‹ und ›Zufluß‹.

Verwendungsbeispiele für ›Zufluss‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In diesem Zeitpunkt werde sich auch der Zufluß amerikanischen Rüstungsmaterials reduzieren. [Archiv der Gegenwart, 2001 [1951]]
Ohne die Zuflüsse aus dem Norden würden einige der ärmsten Länder kollabieren. [Die Zeit, 15.07.2004, Nr. 30]
Mit einem derartigen Programm steigen auch die Chancen für den Zufluß privaten Kapitals. [Die Zeit, 14.09.1990, Nr. 38]
Die glänzende Entwicklung der französischen Wirtschaft führt zu einem beständigen Zufluß von Devisen, die dann sofort wieder in Gold umgetauscht werden. [Die Zeit, 16.04.1971, Nr. 16]
Man stellt alle Zuflüsse ab und läßt das Wasser langsam abfließen. [Schlipf, Johann Adam: Schlipfs populäres Handbuch der Landwirtschaft, Berlin: Parey 1918, S. 921]
Zitationshilfe
„Zufluss“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Zufluss>.

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