Zugezogene, die oder der

Grammatik Substantiv (Femininum, Maskulinum) · Genitiv Singular: Zugezogenen · Nominativ Plural: Zugezogene(n)
Mit Pluralendung ‑n wird das Wort in der schwachen Flexion (bestimmter Artikel) und der gemischten Flexion (Indefinitpronomen, Possessivpronomen) gebildet, z. B. die, keine Zugezogenen, in der starken Flexion ist die Endung unmarkiert, z. B. zwei, einige Zugezogene.
Worttrennung Zu-ge-zo-ge-ne

Verwendungsbeispiele für ›Zugezogene‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In älteren Dörfern ist man dagegen oft nach 30 Jahren noch "der Zugezogene".
Die Welt, 17.08.2001
Die Anzahl der Zugezogenen im Dorf ist so groß geworden, daß es unmöglich ist, sie alle zu kennen.
Die Zeit, 02.06.1999, Nr. 23
Offenbar hat sie die Villen der Zugezogenen durch ihr Putzen geadelt.
Walser, Martin: Ein springender Brunnen, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1998, S. 117
Davon kann heute kaum noch die Rede sein, abgesehen von den Sommergästen wimmelt es im Dorf nur so von Zugezogenen.
Heller, Gisela: Märkischer Bilderbogen, Berlin: Berlin Verlag der Nation 1978, S. 195
Meist wird der Zugezogene nach kurzer Zeit zu einer Veranstaltung eingeladen und damit in seine neue »Umgebung« eingeführt.
Giesder, Gabriele: Gutes Benehmen, Düsseldorf: Econ-Taschenbuch-Verl. 1991 [1986], S. 81
Zitationshilfe
„Zugezogene“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Zugezogene>, abgerufen am 24.11.2020.

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