Zukunftsglaube, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Nebenform Zukunftsglauben · Substantiv (Maskulinum)
WorttrennungZu-kunfts-glau-be ● Zu-kunfts-glau-ben
WortzerlegungZukunftGlaube
eWDG, 1977

Bedeutung

optimistische Einstellung zur Zukunft
Beispiele:
der naive Zukunftsglaube
er war hoffnungslos und ohne Zukunftsglauben

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Fast zwanzig Jahre später, in einer Aufnahme von 1940, scheint der Zukunftsglaube geschwunden.
Der Tagesspiegel, 12.03.2005
Stärker als die Unterschiede beider ist ihr Zukunftsglaube: Überhaupt nistet in allen Köpfen des Buches ein ungebrochenes Vertrauen in Bildung und Entwicklung.
Süddeutsche Zeitung, 08.02.1995
Hier versammeln sich die Hoffnungen, das sehnsüchtige Trachten und der Zukunftsglaube der ganzen Menschheit.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1951]
Den eklatanten Gegensatz zu diesen Erscheinungen einer abtretenden Welt formt Hans Dieter Zeidler als personifizierter Zukunftsglaube, als kommender König David.
Die Zeit, 28.10.1948, Nr. 44
Solcher Zukunftsglaube hatte in diesem Dichter Raum neben seiner wachsenden schweren Besorgnis über das bedrohte Leben der Seele in einer Welt kapitalistischer, noch ungebundener Dämonen.
Rychner, Max: Der Roman im 19. Jahrhundert. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 16843
Zitationshilfe
„Zukunftsglaube“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Zukunftsglaube>, abgerufen am 19.08.2019.

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