Zunftordnung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungZunft-ord-nung
WortzerlegungZunftOrdnung
eWDG, 1977

Bedeutung

historisch Gesamtheit der Satzungen einer Zunft
Beispiel:
die Regeln, die in der Zunftordnung verankert waren, mussten von den Mitgliedern der Zunft eingehalten werden

Typische Verbindungen zu ›Zunftordnung‹

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mittelalterlich streng

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Zunftordnung‹.

Verwendungsbeispiele für ›Zunftordnung‹

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Sie ist nicht wirklich demokratisch, jeder Stand hat auch seine eigene Zunftordnung.
Die Zeit, 26.04.1996, Nr. 18
Die Zunftordnungen der geschützten Freiberufler garantieren zuallererst diesen selbst ein hohes Einkommen.
Die Welt, 18.06.2003
Die Künstler treten aus der Zunftordnung aus und damit als Persönlichkeiten in Erscheinung.
Schwanitz, Dietrich: Bildung, Frankfurt a. M.: Eichborn 1999, S. 272
Die Branche selbst reagiert auf solche Beschlüsse, die ihre Zunftordnung aufweichen, mit Widerstand.
Süddeutsche Zeitung, 05.05.2000
Dennoch gewähren die zum Abdruck gebrachten Zunftordnungen reiche Einblicke in die verschiedensten Arbeitsgebiete.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1939, S. 1012
Zitationshilfe
„Zunftordnung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Zunftordnung>, abgerufen am 27.01.2020.

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