Zunftzeichen, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungZunft-zei-chen
WortzerlegungZunftZeichen
eWDG, 1977

Bedeutung

historisch Zeichen, das ein in einer Zunft organisiertes Handwerk symbolisierte
Beispiele:
das Zunftzeichen der Barbiere war das Rasierbecken
das Zunftzeichen der Schneider, Schuhmacher

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Jetzt sammeln die Sendlinger nicht nur für einen neuen Baum, sondern auch für zehn neue Zunftzeichen.
Süddeutsche Zeitung, 04.05.1998
Auf Tischen an den Seiten des Raums liegen Zunftzeichen aus Wachs gegossen.
Süddeutsche Zeitung, 24.10.1996
In der Gesäßtasche seiner Jeans steckte der Rechnungsblock, das Zunftzeichen aller kretischen Kellner.
Jentzsch, Kerstin: Seit die Götter ratlos sind, München: Heyne 1999 [1994], S. 362
Die normierten und permanent kontrollierten Riesenwerbezylinder waren weitaus wirksamer als es Zunftzeichen, Berufssymbole an Häusern oder wilde Anschläge jemals gewesen waren.
Die Welt, 09.07.2005
Je nach regionalen Gegebenheiten waren die Maibäume zuvor weiß-blau angestrichen und mit Girlanden oder Zunftzeichen geschmückt worden.
Die Welt, 02.05.2001
Zitationshilfe
„Zunftzeichen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Zunftzeichen>, abgerufen am 06.12.2019.

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