Zusammenbruch, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Zusammenbruch(e)s · Nominativ Plural: Zusammenbrüche
Aussprache 
Worttrennung Zu-sam-men-bruch
Wortbildung  mit ›Zusammenbruch‹ als Letztglied: Firmenzusammenbruch · Kreislaufzusammenbruch · Nervenzusammenbruch · Unternehmenszusammenbruch
eWDG

Bedeutungen

1.
durch äußere, innere Einwirkungen bewirktes plötzliches Ende, Aufhören der Existenz, Ruin
Beispiele:
der wirtschaftliche, militärische Zusammenbruch eines Landes
der Zusammenbruch des Faschismus
Wirtschaft Bankrott
Beispiel:
der Zusammenbruch der Bank, Firma war nicht aufzuhalten, unvermeidlich
2.
schwere, gesundheitliche Schädigung
Beispiele:
einen Zusammenbruch erleiden
die vielen Aufregungen führten bei ihm zu einem totalen physischen Zusammenbruch

Thesaurus

Synonymgruppe
(das) Zusammenstürzen · Einsturz · Zusammenbruch
Assoziationen
Synonymgruppe
Absturz · Kollaps · Niedergang · Zusammenbruch
Synonymgruppe
Apokalypse · Armageddon · Ende · Endzeit · Super-GAU · Unglück · Untergang · Verderben · Zusammenbruch  ●  Abaddon (bibl.)  geh. · Waterloo  ugs.
Oberbegriffe
Assoziationen
Ökonomie
Synonymgruppe
Börsencrash · Börsenkrach · Börsenkrise · Börsensturz · Crash · Einbruch · Kursverfall · Schwarzer Freitag · Wertverlust · Zusammenbruch
Assoziationen
Medizin
Synonymgruppe
Anfall · Attacke · Zusammenbruch
Oberbegriffe

Typische Verbindungen zu ›Zusammenbruch‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Zusammenbruch‹.

Verwendungsbeispiele für ›Zusammenbruch‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wir sprechen von der Stabilisierung der Mark, aber es ist mindestens ebenso richtig, von einem Zusammenbruch der Inflation zu reden. [Rieger, Wilhelm: Einführung in die Privatwirtschaftslehre, Erlangen: Palm & Enke 1964 [1928], S. 243]
Seit dem Zusammenbruch des Großdeutschen Reiches aber grinste der Schatten quietschvergnügt und schien stumm zu lachen. [Hilsenrath, Edgar: Der Nazi & der Friseur, Köln: Literar. Verl. Braun 1977, S. 69]
Die katastrophale Lösung kann aber auch subjektiver Art sein, nämlich in Gestalt eines nervösen Zusammenbruches. [Jung, Carl Gustav: Psychologische Typen. In: ders., Gesammelte Werke, Bd. VI, Zürich u. a.: Rascher 1967 [1921], S. 359]
Muß sich die Welt vor einem Zusammenbruch der japanischen Wirtschaft fürchten? [Die Zeit, 17.06.1998, Nr. 26]
Doch der Tod des 82jährigen Kim markierte keineswegs eine »Wende« im Sinne eines finalen Zusammenbruchs. [konkret, 1997]
Zitationshilfe
„Zusammenbruch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Zusammenbruch>.

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