Zusammenklang, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Zusammenklang(e)s · Nominativ Plural: Zusammenklänge
Aussprache
WorttrennungZu-sam-men-klang
Grundformzusammenklingen
eWDG, 1977

Bedeutung

das Zusammenklingen, Zusammenstimmen
Beispiel:
der Zusammenklang des Chores, der Instrumente in einem Orchester
übertragen Einklang, Übereinstimmung
Beispiele:
der Zusammenklang der Farben eines Bildes, des Abendhimmels
gehobensie fühlten den Zusammenklang ihrer Herzen
gehobenso ... stark war der Zusammenklang von Wasser, Erde und Himmel [MusilMann1558]

Thesaurus

Synonymgruppe
Akkord · ↗Harmonie · ↗Klang · Zusammenklang
Oberbegriffe
  • Schallereignis · akustisches Ereignis
  • Musikelement · musikalische Struktur · musikalisches Element
Unterbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Zusammenklang‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Architektur Element Farbe Gesang Harmonie Instrument Intervall Konsonanz Kunst Landschaft Magie Malerei Musik Natur Stimme Ton dissonant einzigartig ergeben harmonisch homogen konsonant optimal

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Zusammenklang‹.

Verwendungsbeispiele für ›Zusammenklang‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Nicht das einzelne Werk will er zeigen, sondern allein auf den orchestralen Zusammenklang der Kunst im Raum kommt es an.
Süddeutsche Zeitung, 02.08.1994
Erhöht wird die Harmonie hier besonders durch den köstlichen Zusammenklang der Farben.
Die Zeit, 02.10.1952, Nr. 40
Auch der äußere Zusammenklang war so, daß keines fehlen durfte, ohne daß die Gesamtkomposition gestört wurde.
Reichel, Peter: Kunst - Bildende Kunst und Architektur. In: Enzyklopädie des Nationalsozialismus, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1997], S. 387
Beim Solospiel kann neben den charakteristischen lang ausgehaltenen Zusammenklängen (mit bis zu sechs Tönen) eine Melodie gespielt werden.
o. A.: M. In: Brockhaus-Riemann-Musiklexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1989], S. 6856
Aus keiner Quelle vermag man jedoch den Nachweis zu führen, daß dieser Zusammenklang akkordisch, harmonisch oder gar polyphon im heutigen Sinne determiniert war.
Vetter, Walther: Platon. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1962], S. 44497
Zitationshilfe
„Zusammenklang“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Zusammenklang>, abgerufen am 21.01.2020.

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