Zuträgerei

WorttrennungZu-trä-ge-rei (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

abwertend
a)
das heimliche Zutragen
b)
das Zugetragene; Klatsch

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er streitet nichts ab, aber er macht auch nie präzise Angaben über Umfang und Inhalt seiner Zuträgerei.
Die Welt, 02.03.2002
Nur darf sie sich dabei nicht aufdrängen; nie soll sie sich dazu hergeben, Tratsch, Spionage und Zuträgerei zu fördern.
Haluschka, Helene: Noch guter Ton? In: Zillig, Werner (Hg.) Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1938], S. 3168
Kriecherei und Zuträgerei müßten vermieden werden, denn dadurch wäre nicht die Gunst der führenden deutschen Männer zu erwerben.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1939]
Das Eindringen in die Privatsphäre anderer und der Mißbrauch persönlichen Vertrauens seien allgemeine Kennzeichen von Zuträgerei und Spitzeldienst.
Süddeutsche Zeitung, 29.12.1995
Der Begriff selbst "ist Teil eines Sprachhygieneprogramms, mit dem die Anrüchigkeit der Zuträgerei kaschiert" wurde, so Gieseke.
Süddeutsche Zeitung, 05.11.2001
Zitationshilfe
„Zuträgerei“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Zuträgerei>, abgerufen am 06.12.2019.

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