Zwangsherrschaft, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Zwangs-herr-schaft
Wortzerlegung Zwang Herrschaft
eWDG

Bedeutung

durch Unterdrückung ausgeübte Regierungsgewalt
Beispiel:
Die selbständig gewordenen Länder und Völker empfinden die Habsburger‑Herrschaft als eine Zwangsherrschaft [ Dt. Literaturzeitg.1963]

Thesaurus

Politik
Synonymgruppe
Oberbegriffe

Typische Verbindungen zu ›Zwangsherrschaft‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Zwangsherrschaft‹.

Verwendungsbeispiele für ›Zwangsherrschaft‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ein ganzes Volk müsse auf die Couch, nach vierzig Jahren sozialistischer Zwangsherrschaft. [Die Zeit, 16.11.1990, Nr. 47]
In dem Jahrzehnt serbischer Zwangsherrschaft war hier nichts investiert oder instand gesetzt worden. [Süddeutsche Zeitung, 30.03.2000]
Wo früher die Zwangsherrschaft das Fehlen autonomer gesellschaftlicher Strukturen verdeckte, liegt dieser Mangel heute offen zutage. [Süddeutsche Zeitung, 28.05.1994]
Befreier von einer Zwangsherrschaft sind aber sehr wohl geeignet, den Aufbau einer neuen Ordnung zu flankieren. [Süddeutsche Zeitung, 04.12.2001]
Die europäische Geschichte sei so reich an Aufständen gegen die kommunistische Zwangsherrschaft. [Der Tagesspiegel, 06.06.2003]
Zitationshilfe
„Zwangsherrschaft“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Zwangsherrschaft>.

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