Zwingherrschaft

WorttrennungZwing-herr-schaft (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

selten unumschränkte Herrschaft eines Zwingherrn

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Anders als nach der rationalistischen Philosophie Fichtes wird hier eine Zwingherrschaft abgelehnt.
Schmitt, Carl: Die geistesgeschichtliche Lage des heutigen Parlamentarismus, Berlin: Duncker & Humblot 1991 [1923], S. 62
Nach der Niederlage vor Konstantinopel 626 schüttelten die slawischen Hilfsvölker die awarische Zwingherrschaft ab.
Stadtmüller, G.: Awaren. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1957], S. 28856
Die Häupter des Volkes strebten nach der früheren Herrschaft; die Menge fand die hergebrachte Verfassung besser, als fremde Zwingherrschaft.
Delbrück, Hans: Geschichte der Kriegskunst im Rahmen der politischen Geschichte - Zweiter Teil: Die Germanen, Berlin: Directmedia Publ. 2002 [1921], S. 9354
Im Osten Europas ist Hegemonie kein Thema für Think-Tank-Debatten, hier hat man die Erfahrung der sowjetischen Zwingherrschaft noch in den Knochen.
Die Zeit, 01.07.1999, Nr. 27
Zitationshilfe
„Zwingherrschaft“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Zwingherrschaft>, abgerufen am 21.05.2019.

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