Zwischenruf, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungZwi-schen-ruf
WortzerlegungzwischenRuf
eWDG, 1977

Bedeutung

Beispiele:
einen Zwischenruf machen
der Redner wurde durch häufige Zwischenrufe unterbrochen, bat, die Zwischenrufe zu unterlassen
während der Rede gab es viele Pfiffe und Zwischenrufe
der Angeklagte wurde des Zwischenrufes wegen gerügt

Thesaurus

Synonymgruppe
Ausruf · ↗Einwurf · Zwischenruf
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Auslassung Beifall CDU-Abgeordnete Gejohle Gelächter Gemurmel Pfiff Sprechchor Tumult Wortmeldung anfeuernd bissig empört erbost ernten erregt hämisch höhnisch irrelevant laut lautstark quittieren rüd stören störend unterbrechen warnend wütend überhören übertönen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Zwischenruf‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Noch zwei, drei Zwischenrufe, dann ist der Saal ganz Ohr.
Der Tagesspiegel, 22.03.2001
Und wenn er etwas sagt, was alle schon gesagt haben, kriegt er trotzdem fiese Zwischenrufe.
konkret, 1994
Es ist auch nicht nett, die Bedienung eines Kunden durch Zwischenruf zu unterbrechen und zu verzögern.
Weber, Annemarie (Hg.), Die Hygiene der Schulbank, Wiesbaden: Falken-Verl. 1955, S. 184
Er hatte nie eine Rede gehalten und nie einen Zwischenruf getan.
Roth, Joseph: Radetzkymarsch, Köln: Kiepenheuer & Witsch 1978 [1932], S. 162
Wenn ich, meine Damen und Herren, Ihre Zwischenrufe richtig verstehe, beginnen Sie, Interesse zu nehmen.
Grass, Günter: Die Rättin, Darmstadt: Luchterhand 1986, S. 237
Zitationshilfe
„Zwischenruf“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Zwischenruf>, abgerufen am 19.08.2019.

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