Zyan, das

Alternative SchreibungCyan
GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Zyans · wird nur im Singular verwendet
Aussprache
WorttrennungZy-an ● Cy-an
HerkunftGriechisch
Wortbildung mit ›Zyan‹ als Erstglied: ↗Zyankalium · ↗Zyanwasserstoff
eWDG, 1977

Bedeutung

Chemie farblose, stechend riechende, sehr giftige gasförmige Verbindung von Kohlenstoff und Stickstoff
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Zyan · Cyan · Zyankali(um)
Zyan, Cyan n. giftiges, nach bitteren Mandeln riechendes Gas (19. Jh.), blaugrüner Farbton (20. Jh.). Zyankali(um) n. starkes Gift, bestehend aus dem Kaliumsalz der Blausäure (19. Jh.). Der Entdecker, der französische Chemiker Gay-Lussac, übernimmt zur Bezeichnung des Gases und seiner Verbindungen den Wortstamm cyan(o)- unter Rückgriff auf lat. cȳaneus, griech. kȳáneos (κυάνεος) ‘(dunkel)blau’, da das an sich farblose Gas bei bläulich-purpurner Flamme verbrennt.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Für die Darstellung der Schriftzeichen in den sieben Farben Weiß, Gelb, Zyan, Grün, Purpur, Rot und Blau stehen sieben Steuerzeichenpaare zur Verfügung.
C't, 1991, Nr. 11
So fand zuerst Friedrich Wöhler 1824 die Synthese der Oxalsäure aus Zyan und 1828 die des Harnstoffs aus zyansaurem Ammonium.
Langenbeck, Wolfgang: Lehrbuch der Organischen Chemie, Dresden: Steinkopff 1938, S. 4
Zitationshilfe
„Zyan“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Zyan>, abgerufen am 19.09.2019.

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