aasig

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungaa-sig (computergeneriert)
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
faulig
Beispiele:
ein aasiger Geruch, Hauch
aasig riechen
bildlich widerlich, ekelerregend
Beispiel:
aasig lächelnd, bringt er junge Menschen skrupellos ins Unglück [K. MannMephisto186]
2.
adverbiell
salopp, übertrieben sehr
Beispiele:
es ist aasig kalt
'ne nette Operation ... die aasig weh tut [FalladaBlechnapf248]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Grinsen Lächeln

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›aasig‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Doch die harte Wirklichkeit konfrontiert uns mit aasigen Außenminister-Beinen in kurzen Hosen!
Die Welt, 05.07.2003
Der Abfall liegt knöchelhoch, er klebt, es dünstet schon etwas aasig, dabei ist der Dreck noch gar nicht so alt.
Der Tagesspiegel, 22.07.2001
Den aasigen Nymphenkrimi inszeniert er als bloß albernen Berlinischen Tanz auf der Gulaschkanone.
Die Welt, 02.02.2005
Man sieht Jörg Hartmanns aasiger Virtuosität zu und denkt, seltsam genug, wie gut er auch in unsere Zeit passen würde.
Die Zeit, 28.12.2009 (online)
Kremp kann unschuldig blicken wie ein Kind und aasig wie ein Fiesling, mal schmollen die Lippen, mal machen sie sich schmal.
Süddeutsche Zeitung, 01.04.1996
Zitationshilfe
„aasig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/aasig>, abgerufen am 17.10.2019.

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