abändern

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungab-än-dern
Wortzerlegungab-ändern
Wortbildung mit ›abändern‹ als Erstglied: ↗abänderbar · ↗abänderlich
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
etw. teilweise verändern, ein wenig umgestalten
Beispiele:
einen Plan, ein Programm, eine Vorlage, Bestimmung, einen Vertrag, ein Urteil, die Verfassung, einen (Gesetzes)vorschlag abändern
einen Aufsatz, ein Manuskript abändern
das abgeänderte Exemplar
die abgeänderte Fassung
ändern Sie mir nichts ab!
2.
selten etw. durch Änderung beseitigen
Beispiele:
einen Übelstand abändern
damit ich die Fehler nach Euerm gütigen Rat abändere [E. T. A. Hoffm.2,494]

Thesaurus

Synonymgruppe
abwandeln · abändern · ↗bearbeiten · ↗editieren · ↗modifizieren · ↗umschreiben · ↗verändern · ändern
Synonymgruppe
abändern · ↗berichtigen · ↗bessern · ändern
Synonymgruppe
abändern · ↗ergänzen · ↗novellieren · ↗verbessern
Assoziationen
Synonymgruppe
abwandeln · abändern · ↗konvertieren · ↗ummünzen · ↗umsetzen · ↗umwandeln · ↗verarbeiten (zu) · ändern
Synonymgruppe
abändern · auf den Prüfstand stellen · ↗korrigieren · neu bestimmen · neu definieren · neu fassen · ↗revidieren · ändern · ↗überarbeiten · ↗überholen
Assoziationen
  • von Grund auf ändern · völlig verändern  ●  (etwas) auf den Kopf stellen  ugs. · ↗umkrempeln  ugs.

Typische Verbindungen
computergeneriert

Aufteilung Belieben Beschluß Bestimmung Bestimmungen Dekret Einvernehmen Entwurf Folgezeit Gesellschaftsvertrag Gesetz Gesetzentwurf Mehrheitsbeschluß Ministerrat Paragraph Satzung Statut Verfassung Verordnung Wahlgesetz abschließen aufheben dahingehend eigenmächtig einseitig einstimmig ergänzen verlegen widerrufen ändern

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›abändern‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Vielleicht haben sie ihre Namen einfach nur in israelische abgeändert.
Süddeutsche Zeitung, 02.03.2000
Wer dieses Verhalten für etwas radikal hält, kann es natürlich von Fall zu Fall abändern.
C't, 1994, Nr. 11
Sie können zustimmen, abändern oder ablehnen, aber nicht selbst planen.
Eschenburg, Theodor: Staat und Gesellschaft in Deutschland, Stuttgart: Schwab 1957 [1956], S. 1023
Einfache Schnitte können ohne Bedenken von einer Größe zur anderen abgeändert werden.
Janusch, Antonie: Unser Schneiderbuch, Leipzig: Verlag für d. Frau 1979 [1965], S. 0
Die Bestimmung kann auf demselben Wege ergänzt und abgeändert werden.
o. A.: Bürgerliches Gesetzbuch. In: Schönfelder: Deutsche Gesetze : Sammlung des Zivil-, Straf- und Verfahrensrechts, München: Beck 1997
Zitationshilfe
„abändern“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/abändern>, abgerufen am 22.10.2019.

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