abbüßen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungab-bü-ßen
Wortzerlegungab-büßen
eWDG, 1967

Bedeutung

eine Schuld (völlig) büßen, sühnen
a)
eine auferlegte Strafe voll ableisten
Beispiele:
etw. mit mehreren Wochen Haft, mit Geld abbüßen
er hat seine drei Jahre abgebüßt (= abgesessen)
b)
einen Fehltritt wiedergutmachen
Beispiele:
eine Sünde, Missetat abbüßen
wie Gritli ... denselben [Fehlgriff] aber schon für abgebüßt halte [G. KellerLiebesbriefe6,406]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Freiheitsstrafe Gefängnis Gefängnisstrafe Haftstrafe Mord Schuld Strafe Sünde Untersuchungshaft Vergehen büßen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›abbüßen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Was aber mit der Last der Geschichte, läßt die sich in der Lust an Geschichten abbüßen?
Die Zeit, 14.03.1986, Nr. 11
Es wird Jahre dauern, bis sie sein Bild losgeworden sind und abgebüßt haben.
Süddeutsche Zeitung, 04.02.2000
Allerdings war Kati dabei nicht frei von dem Gefühl, ihrem Vater gegenüber eine Schuld abbüßen zu müssen.
Neutsch, Erik: Spur der Steine, Halle: Mitteldeutscher Verl. 1964 [1964], S. 37
Schon viel zu lange büßt er seine jugendlichen Höhenflüge hier in einem Erdgeschoß ab.
Genazino, Wilhelm: Die Liebesblödigkeit, München, Wien: Carl Hanser Verlag 2005, S. 146
Wegen eines Verkehrsdelikts hatte er schließlich eine mehrmonatige Gefängnisstrafe abzubüßen.
Schücking, Beate: Wir machen unsere Kinder krank, München: List 1971, S. 130
Zitationshilfe
„abbüßen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/abbüßen>, abgerufen am 22.11.2019.

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