abbitten

GrammatikVerb · bittet ab, bat ab, hat abgebeten
Aussprache
Worttrennungab-bit-ten
Wortzerlegungab-bitten
eWDG, 1967

Bedeutung

von jmdm. Verzeihung für etw. erbitten
Beispiele:
(jmdm.) eine Beleidigung, eine Schuld abbitten
er hatte ihr vieles abzubitten
müsse er diese Gotteslästerung auf Knien abbitten [G. HermannGebert256]

Typische Verbindungen
computergeneriert

als bitten

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›abbitten‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Kritische Nachfragen wiegelte er mit einem "Ich bitte Sie“ ab.
Die Zeit, 06.10.2008, Nr. 40
Er hat dem Älteren in der letzten Zeit vieles abbitten müssen.
Horster, Hans-Ulrich [d.i. Rhein, Eduard]: Ein Herz spielt falsch, Köln: Lingen 1991 [1950], S. 622
Ich habe manchmal an ihm herumgenörgelt - für dieses Buch bitte ich ihm alles ab.
Tucholsky, Kurt: Die Kegelschnitte Gottes. In: Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1923]
Was man den Ariern abbittet, pflegt man den Juden abzunehmen.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1944. In: Nowojski, Walter (Hg.), Ich will Zeugnis ablegen bis zum letzten, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 1999 [1944], S. 97
Leistet die Trainerzunft Abbitte, hat der Fluch ganz sicher bald ein Ende.
Süddeutsche Zeitung, 27.02.2004
Zitationshilfe
„abbitten“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/abbitten>, abgerufen am 24.10.2019.

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