abbitten

Grammatik Verb · bittet ab, bat ab, hat abgebeten
Aussprache 
Worttrennung ab-bit-ten
Wortzerlegung  ab- bitten
eWDG

Bedeutung

von jmdm. Verzeihung für etw. erbitten
Beispiele:
(jmdm.) eine Beleidigung, eine Schuld abbitten
er hatte ihr vieles abzubitten
müsse er diese Gotteslästerung auf Knien abbitten [ G. HermannGebert256]

Typische Verbindungen zu ›abbitten‹ (computergeneriert)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›abbitten‹.

Verwendungsbeispiele für ›abbitten‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er hat dem Älteren in der letzten Zeit vieles abbitten müssen.
Horster, Hans-Ulrich [d.i. Rhein, Eduard]: Ein Herz spielt falsch, Köln: Lingen 1991 [1950], S. 622
Ich habe manchmal an ihm herumgenörgelt - für dieses Buch bitte ich ihm alles ab.
Tucholsky, Kurt: Die Kegelschnitte Gottes. In: Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1923]
Gelegentlich, finde ich, ihm abzubitten, daß er uns manchmal mehr als bloß seufzen und schmunzeln hat lassen.
konkret, 1986
Was man den Ariern abbittet, pflegt man den Juden abzunehmen.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1944. In: Nowojski, Walter (Hg.), Ich will Zeugnis ablegen bis zum letzten, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 1999 [1944], S. 97
Ich bat eigentlich meinem Herrgott wegen eigener Unzufriedenheiten ab, u. Eva erging es nachher ähnlich.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1929. In: ders., Leben sammeln, nicht fragen wozu und warum, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 2000 [1929], S. 29
Zitationshilfe
„abbitten“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/abbitten>, abgerufen am 17.01.2022.

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