abblassen

GrammatikVerb · blasst ab, blasste ab, ist abgeblasst
Worttrennungab-blas-sen
eWDG, 1967

Bedeutung

blass werden, verblassen
Beispiele:
abgeblasste Farbtöne
Bänder, deren Rot oder Blau abgeblaßt war [Wasserm.Gänsemännchen277]
übertragen
Beispiele:
eine abgeblasste Redensart
Vielleicht war sie [die Musik] auch nur in der Erinnerung ein wenig abgeblaßt [Stifter2,405]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es war merkwürdig: Gretas Bild begann abzublassen, und wenn ich schlaflos lag, sah ich dafür fast immer Piroschka.
Hartung, Hugo: Ich denke oft an Piroschka, Frankfurt a. M.: Büchergilde Gutenberg 1980 [1954], S. 140
Der reine Fachausdruck hat im Laufe der Zeit seinen alten Anschauungsgehalt mehr und mehr eingebüßt und ist heute vollkommen abgeblaßt.
Röhrich, Lutz: Leine. In: Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten [Elektronische Ressource], Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1994], S. 3727
Es gibt einen zentralen Einstichpunkt und einen roten Fleck, der allmählich in der Mitte abblasst und einen Ring hinterlässt.
Süddeutsche Zeitung, 19.05.2004
Schmerzen und Gram hatten ihr Gesicht verfeinert, die sonst gebräunte Haut war abgeblaßt, silbrig schimmernd wie Perlmutter.
Viebig, Clara: Das Weiberdorf, Briedel u. Mosel: Houben 1996 [1900], S. 106
Zitationshilfe
„abblassen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/abblassen>, abgerufen am 15.11.2019.

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