abbrühen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungab-brü-hen
Wortzerlegungab-brühen
Wortbildung mit ›abbrühen‹ als Grundform: ↗abgebrüht
eWDG, 1967

Bedeutung

etw. mit kochendem Wasser übergießen
Beispiele:
ein Huhn, ein Schwein abbrühen
Mandeln, Pfirsiche, Tomaten abbrühen
Kohl, Reis, Hülsenfrüchte abbrühen
Textilindustrie Kokons abbrühen

Typische Verbindungen
computergeneriert

brühen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›abbrühen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das darf ich, ein komischer Kritiker, sagen: weil ich nicht abgebrüht bin.
Bild, 30.12.2000
Eine Gruppe von drei Zeugen kommentiert sarkastisch, gelangweilt, intellektuell abgebrüht, was da vor sich gegangen sein könnte.
Der Tagesspiegel, 02.06.1997
Er aber ist ein politischer Kopf, ein versierter Profi, aber nicht abgebrüht.
Süddeutsche Zeitung, 23.02.1994
Doch das Publikum hat fast keine Fragen, es ist routiniert, ist professionell, ist abgebrüht.
Die Welt, 26.04.2004
Die Ermittler schließen aber auch nicht aus, dass er besonders abgebrüht ist.
Die Welt, 21.10.1999
Zitationshilfe
„abbrühen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/abbrühen>, abgerufen am 26.06.2019.

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