abdämmen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungab-däm-men (computergeneriert)
Wortzerlegungab-dämmen
Wortbildung mit ›abdämmen‹ als Erstglied: ↗Abdämmung
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
einen Wasserlauf (durch einen Damm) hemmen, aufhalten
Beispiele:
einen Bach abdämmen
Molen sollen die Wellen abdämmen
Während eines furchtbaren Platzregens hatte jeder ... die verderblichen Fluten von seinen Kellerlöchern abdämmen wollen [RaabeI 6,9]
übertragen
Beispiel:
ein Versuch, die Entwicklung abzudämmen
2.
ein Gebiet (durch einen Damm) schützen, abriegeln
Beispiele:
ein Feld, Wiese gegen Hochwasser abdämmen
Bergmannssprache einen Grubenbau abdämmen

Thesaurus

Synonymgruppe
abdämmen · ↗eindämmen

Typische Verbindungen
computergeneriert

dämmen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›abdämmen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das Eis dämmt das relativ warme Wasser gegen die kalte Luft ab, sodass es nicht mehr ausgleichend wirken kann.
Die Zeit, 04.02.2013, Nr. 05
Wenn man eine Bombe gut abdämmt, kann eigentlich nicht viel passieren bei so einer Sprengung.
Die Zeit, 24.05.1963, Nr. 21
An diesem Punkt der Erkenntnis ist man inzwischen angelangt, nach drei Wochen vergeblicher Versuche, die Seuche einzugrenzen, abzudämmen.
Die Welt, 17.03.2001
Die Betonwand habe erstellt werden müssen, um das Kellergeschoss des Neubaus gegen das Grundwasser abzudämmen, erläutert Schwarz.
Süddeutsche Zeitung, 10.10.2000
An der Westküste Schleswig-Holsteins wird im Zuge dieser Maßnahmen die Eider, der wichtigste Vorfluter des Landes, mündungsnah abgedämmt (Bild 2).
Cordes, Friedrich: Der Wehrträger des Eidersperrwerks. In: Vorträge auf dem Betontag 1971, [Wiesbaden]: [Deutscher Beton-Verein e.V.] 1971, S. 145
Zitationshilfe
„abdämmen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/abdämmen>, abgerufen am 21.08.2018.

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