aber

Grammatik Konjunktion
Aussprache 
Wortbildung  mit ›aber‹ als Grundform: ↗Aber
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
bezeichnet den Gegensatz   doch, jedoch, indessen
a)
Beispiele:
er kommt, aber sein Vater ist verhindert
wir schliefen schon, die Mutter aber wachte noch
ich kenne ihn nicht, aber seinen Bruder
jetzt kann ich nicht, morgen früh aber bin ich bereit
[Hans] bereitete ihm manches Glück ... aber auch manche Pein [Th. MannKröger9,209]
b)
allerdings, freilich   schränkt eine Behauptung ein
Beispiele:
ein Fehler, aber ein verzeihlicher
er ist zwar alt, aber noch rüstig
Er erschrickt, aber ohne darum zu verzagen [St. ZweigSternstunden62]
Und ich hab' es doch getragen, – / Aber fragt mich nur nicht: wie [Heine1,33]
c)
in abgeschwächter Bedeutung; dient zur Anknüpfung und Weiterführung
Beispiele:
Wer weiß, wann wir wiederkehren. Aber wir werden wiederkehren [GoetheGötzIV 15]
dann lachten die Arbeiter. Sofort aber streckte Diederich nach ihnen die Zunge aus [H. MannUntertan4,5]
2.
umgangssprachlich verstärkt eine Behauptung, Aufforderung   wirklich
Beispiele:
das ist aber fein!
aber das war eine Freude!
jetzt wird es aber Zeit!
nun aber Tempo!
nichts, aber auch gar nichts
aber gern, sicher, ja!
nächsten Sonntag kommen Sie nun aber zum Mittagessen [H. MannUntertan4,15]
3.
umgangssprachlich drückt Verwunderung, einen Vorwurf aus
Beispiele:
aber Kinder!
aber, aber!
aber so hören Sie doch!
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

aber · Aber · Aberglaube · abergläubisch · abermals · Aberwitz
aber Adv. Konj. drückt als stets betontes Adv. mehrfache Wiederholung aus ‘wieder(um), abermals, noch einmal’, seit dem 16. Jh. allmählich durch ↗wieder (s. d.) verdrängt, heute nur noch in bestimmten Verbindungen wie aber und aber(mals) (‘immer wieder’), tausend und abertausend (‘viele tausend’), Hunderte und aber Hunderte, bezeichnet als Konj. den Gegensatz ‘(je)doch, dagegen’, schränkt eine Behauptung ein ‘allerdings, freilich, immerhin’, verstärkt eine Behauptung, Aufforderung ‘wirklich’, drückt Verwunderung, einen Vorwurf aus aber, aber! (‘nicht doch!, was soll das?’). Ahd. (Adv. und Konj.) avur (auch afa, afar, 8. Jh.), mhd. aber, aver, mnd. āver, ōver, ēver ‘abermals, wiederum, von neuem; aber, dagegen’ sind wie verwandtes got. afar Präp. ‘nach’, Adv. in afaruh þan ‘nachher, später’, anord. norw. (mundartlich) aur- ‘unter, hinter’ (nur in Zusammensetzungen), z. B. anord. aurborð ‘Schiffsplanke vom Kiel’, norw. (mundartlich) aurbenk ‘hinterste Bank in der Stube’, und wohl auch anord. afar- ‘besonders, sehr’ alte Komparativbildungen zu den unter ↗ab und ↗von (s. d.) angeführten Ansätzen ie. *apo, *apu ‘ab, weg’, ebenso aind. aparám ‘später, künftig’, eine adverbial gebrauchte Flexionsform von aind. áparaḥ ‘hinterer, späterer’, awest. apara- Adj. (örtlich) ‘hinterer’, (der Reihenfolge nach) ‘folgender, zweiter’, (zeitlich) ‘späterer, künftiger’ und die (der Deklination der n-Stämme folgenden) germ. Formen asächs. aƀaro, aengl. eafora ‘Nachkomme’. aber bedeutet danach ursprünglich ‘weiter entfernt, später’, woraus sich im Dt. die Bedeutung ‘wieder, noch einmal’ entwickelt. Aus dieser Verwendung im Sinne einer Wiederholung konnte die einen Gegensatz bezeichnende Funktion entstehen. Beides ist bereits im Ahd. ausgebildet, der Gebrauch als Konjunktion endgültig allerdings erst im Spätahd. Aber n. ‘Einwand, Bedenken, Schwierigkeit’ (16. Jh.), Substantivierung der adversativen Konjunktion aber. Aberglaube m. (selten) Aberglauben ‘in falschen Vorstellungen wurzelnder Glaube, Irrglaube, trügerische Vorstellung, Einbildung, Vorurteil’, spätmhd. abergloube, doch geläufig erst seit Ende des 15. Jhs. In Zusammensetzungen dieses Typs (s. auch unten ↗Aberwitz) bezeichnet aber-, ausgehend von der wiederholenden Funktion, das Gegenteil oder unechte Gegenstück des im Grundwort genannten Begriffs. abergläubisch Adj. ‘im Aberglauben befangen, dem Aberglauben entspringend’ (Anfang 16. Jh.), älter (heute ungebräuchlich) abergläubig (Ende 15. Jh.); vgl. mnd. āver(ge)lȫvich, (häufiger) āver(ge)lȫvisch. abermals Adv. ‘noch einmal, von neuem, wiederum’; zusammengezogen aus gleichbed. aber ein(e)s mal(e)s (2. Hälfte 15. Jh.). Aberwitz m. ‘völliger Unsinn, Unsinnigkeit, Irrsinn’, zunächst (14. bis 17. Jh.) Fem., dann (17. Jh.) Mask., gebildet mit aber- (s. oben Aberglaube) zu ↗Witz im Sinne von ‘Vernunft, Verstand, Klugheit’ (s. d.); voraus geht mhd. abewitze f. ‘Unverstand, Wahnsinn’, vgl. mnd. āwit(te).

Thesaurus

Synonymgruppe
aber · ↗bloß · ↗dennoch · ↗doch · ↗indes · ↗indessen · ↗jedoch · trotz und allem · ↗trotzdem · zwar (...) doch  ●  ↗allein  geh., veraltend · ↗dabei  ugs. · ↗nur  ugs.
Assoziationen
Synonymgruppe
(ganz) im Gegenteil · aber · ↗alldieweil · ↗andererseits · ↗dagegen · ↗demgegenüber · ↗dennoch · ↗dieweil · ↗hingegen · ↗hinwieder · ↗hinwiederum · im Gegensatz dazu · im Kontrast dazu · im Unterschied dazu · ↗jedoch · konträr dazu · ↗nur · ↗wogegen · ↗wohingegen · ↗während · ↗währenddessen  ●  ↗handkehrum  schweiz. · ↗dahingegen  geh.
Assoziationen
Synonymgruppe
aber · abgesehen davon · ↗dessen ungeachtet · ↗freilich · ↗gewiss · ↗gleichwohl · ↗immerhin · ↗indessen · ↗jedenfalls · ↗jedoch · ↗nichtsdestominder · ↗nichtsdestotrotz · ↗nichtsdestoweniger · ↗schließlich · ↗sicher · ↗sicherlich · trotz alledem · trotz und allem · ↗trotzdem · ungeachtet dessen · ↗wenigstens · wie auch immer · zugegeben · ↗zugegebenermaßen · ↗zumindest  ●  ↗allerdings  Hauptform · abseits dessen  geh. · ↗allein  geh. · davon ab  ugs. · dies sei zugestanden  geh. · ↗indes  geh.
Assoziationen
  • immerhin · ↗schließlich · wie du (ja sicherlich) weißt  ●  immer noch  ugs., emotional
  • aber · ↗bloß · ↗dennoch · ↗doch · ↗indes · ↗indessen · ↗jedoch · trotz und allem · ↗trotzdem · zwar (...) doch  ●  ↗allein  geh., veraltend · ↗dabei  ugs. · ↗nur  ugs.
  • (ganz) im Gegenteil · aber · ↗alldieweil · ↗andererseits · ↗dagegen · ↗demgegenüber · ↗dennoch · ↗dieweil · ↗hingegen · ↗hinwieder · ↗hinwiederum · im Gegensatz dazu · im Kontrast dazu · im Unterschied dazu · ↗jedoch · konträr dazu · ↗nur · ↗wogegen · ↗wohingegen · ↗während · ↗währenddessen  ●  ↗handkehrum  schweiz. · ↗dahingegen  geh.
  • (ein) Unterschied wie Tag und Nacht · (eine) ganz andere Sache sein · (es) liegen Welten dazwischen · (es) liegen Welten zwischen (... und ...) · etwas ganz anderes · etwas völlig anderes · ganz anders · ↗grundverschieden · in keiner Weise vergleichbar · nicht vergleichbar · nicht zu vergleichen  ●  auf einem anderen Blatt stehen  fig. · etwas anderes  Hauptform · sehr viel angenehmer  variabel · (das ist) kein Vergleich  ugs. · (ein) anderes Paar Schuhe (sein)  ugs., fig. · (eine) andere Geschichte  ugs. · (überhaupt) nicht zu vergleichen (sein)  ugs. · ganz was anderes  ugs. · ganz was anderes (sein)  ugs. · was anderes  ugs. · was ganz anderes  ugs. · weitaus besser  geh., variabel
  • auch wenn · bei alldem · bei alledem · ↗dabei · ↗dennoch · ↗obgleich · ↗obschon · ↗wenngleich · ↗wiewohl · ↗während  ●  ↗obwohl  Hauptform · ↗obzwar  veraltend · ↗gleichwohl  geh. · ↗trotzdem  ugs. · ↗wennschon  geh., selten
  • entgegen · ↗trotz · ↗unbenommen · ↗ungeachtet · zum Trotz(e)  ●  ↗unbeschadet  Amtsdeutsch
  • freilich · ↗schon · ↗wohl · ↗zwar (... aber)
  • (egal) wie man es (auch) dreht und wendet · ↗allemal · auch ohne das · auch so (schon) · davon abgesehen · ↗ohnedem · ↗ohnedies · ↗ohnehin · so oder so · ↗sowieso · unabhängig davon  ●  ↗eh  ugs. · ↗per se  geh.
  • durchaus · ↗leicht · man riskiert nicht viel (wenn man sagt) · ohne weiteres · sehr wohl · ↗trefflich  ●  ↗locker  ugs.
  • ohne (dadurch ...) zu beeinträchtigen · ohne (dadurch ...) zu schmälern · ohne dadurch auf (...) zu verzichten · unabhängig von  ●  (...) bleiben unberührt  fachspr., juristisch · (...) bleibt unberührt  fachspr., juristisch · ↗unbeschadet (einer Sache)  fachspr., juristisch
  • das (eine) muss man ihr lassen · man kann sagen, was man will, aber  ●  das (eine) muss man Ihnen lassen  ugs. · das (eine) muss man dir lassen  ugs., floskelhaft · das (eine) muss man ihm lassen  ugs. · ich muss schon sagen!  ugs., floskelhaft
  • logischerweise · ↗naturgemäß · ↗natürlich · ↗natürlicherweise · ↗selbstverständlich  ●  wie könnte es anders sein!  Spruch · versteht sich (nachgestellt)  ugs.
  • dementgegen · ↗demgegenüber

Typische Verbindungen zu ›aber‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›aber‹.

Zitationshilfe
„aber“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/aber#1>, abgerufen am 15.08.2020.

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aber

Grammatik Adverb (stets betont)
Aussprache 
Wortbildung  mit ›aber‹ als Erstglied: ↗Aberacht · ↗Aberhundert · ↗Aberhunderte · ↗Abertausend · ↗aberhundert · ↗aberhunderte · ↗abermals · ↗abertausend
eWDG, 1967

Bedeutung

veraltend, gehoben wiederum
Beispiele:
Hunderte und Aberhunderte
tausend und abertausend
nach aber einem Jahre [BrechtHirse19]
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

aber · Aber · Aberglaube · abergläubisch · abermals · Aberwitz
aber Adv. Konj. drückt als stets betontes Adv. mehrfache Wiederholung aus ‘wieder(um), abermals, noch einmal’, seit dem 16. Jh. allmählich durch ↗wieder (s. d.) verdrängt, heute nur noch in bestimmten Verbindungen wie aber und aber(mals) (‘immer wieder’), tausend und abertausend (‘viele tausend’), Hunderte und aber Hunderte, bezeichnet als Konj. den Gegensatz ‘(je)doch, dagegen’, schränkt eine Behauptung ein ‘allerdings, freilich, immerhin’, verstärkt eine Behauptung, Aufforderung ‘wirklich’, drückt Verwunderung, einen Vorwurf aus aber, aber! (‘nicht doch!, was soll das?’). Ahd. (Adv. und Konj.) avur (auch afa, afar, 8. Jh.), mhd. aber, aver, mnd. āver, ōver, ēver ‘abermals, wiederum, von neuem; aber, dagegen’ sind wie verwandtes got. afar Präp. ‘nach’, Adv. in afaruh þan ‘nachher, später’, anord. norw. (mundartlich) aur- ‘unter, hinter’ (nur in Zusammensetzungen), z. B. anord. aurborð ‘Schiffsplanke vom Kiel’, norw. (mundartlich) aurbenk ‘hinterste Bank in der Stube’, und wohl auch anord. afar- ‘besonders, sehr’ alte Komparativbildungen zu den unter ↗ab und ↗von (s. d.) angeführten Ansätzen ie. *apo, *apu ‘ab, weg’, ebenso aind. aparám ‘später, künftig’, eine adverbial gebrauchte Flexionsform von aind. áparaḥ ‘hinterer, späterer’, awest. apara- Adj. (örtlich) ‘hinterer’, (der Reihenfolge nach) ‘folgender, zweiter’, (zeitlich) ‘späterer, künftiger’ und die (der Deklination der n-Stämme folgenden) germ. Formen asächs. aƀaro, aengl. eafora ‘Nachkomme’. aber bedeutet danach ursprünglich ‘weiter entfernt, später’, woraus sich im Dt. die Bedeutung ‘wieder, noch einmal’ entwickelt. Aus dieser Verwendung im Sinne einer Wiederholung konnte die einen Gegensatz bezeichnende Funktion entstehen. Beides ist bereits im Ahd. ausgebildet, der Gebrauch als Konjunktion endgültig allerdings erst im Spätahd. Aber n. ‘Einwand, Bedenken, Schwierigkeit’ (16. Jh.), Substantivierung der adversativen Konjunktion aber. Aberglaube m. (selten) Aberglauben ‘in falschen Vorstellungen wurzelnder Glaube, Irrglaube, trügerische Vorstellung, Einbildung, Vorurteil’, spätmhd. abergloube, doch geläufig erst seit Ende des 15. Jhs. In Zusammensetzungen dieses Typs (s. auch unten ↗Aberwitz) bezeichnet aber-, ausgehend von der wiederholenden Funktion, das Gegenteil oder unechte Gegenstück des im Grundwort genannten Begriffs. abergläubisch Adj. ‘im Aberglauben befangen, dem Aberglauben entspringend’ (Anfang 16. Jh.), älter (heute ungebräuchlich) abergläubig (Ende 15. Jh.); vgl. mnd. āver(ge)lȫvich, (häufiger) āver(ge)lȫvisch. abermals Adv. ‘noch einmal, von neuem, wiederum’; zusammengezogen aus gleichbed. aber ein(e)s mal(e)s (2. Hälfte 15. Jh.). Aberwitz m. ‘völliger Unsinn, Unsinnigkeit, Irrsinn’, zunächst (14. bis 17. Jh.) Fem., dann (17. Jh.) Mask., gebildet mit aber- (s. oben Aberglaube) zu ↗Witz im Sinne von ‘Vernunft, Verstand, Klugheit’ (s. d.); voraus geht mhd. abewitze f. ‘Unverstand, Wahnsinn’, vgl. mnd. āwit(te).

Thesaurus

Synonymgruppe
aber · ↗bloß · ↗dennoch · ↗doch · ↗indes · ↗indessen · ↗jedoch · trotz und allem · ↗trotzdem · zwar (...) doch  ●  ↗allein  geh., veraltend · ↗dabei  ugs. · ↗nur  ugs.
Assoziationen
Synonymgruppe
(ganz) im Gegenteil · aber · ↗alldieweil · ↗andererseits · ↗dagegen · ↗demgegenüber · ↗dennoch · ↗dieweil · ↗hingegen · ↗hinwieder · ↗hinwiederum · im Gegensatz dazu · im Kontrast dazu · im Unterschied dazu · ↗jedoch · konträr dazu · ↗nur · ↗wogegen · ↗wohingegen · ↗während · ↗währenddessen  ●  ↗handkehrum  schweiz. · ↗dahingegen  geh.
Assoziationen
Synonymgruppe
aber · abgesehen davon · ↗dessen ungeachtet · ↗freilich · ↗gewiss · ↗gleichwohl · ↗immerhin · ↗indessen · ↗jedenfalls · ↗jedoch · ↗nichtsdestominder · ↗nichtsdestotrotz · ↗nichtsdestoweniger · ↗schließlich · ↗sicher · ↗sicherlich · trotz alledem · trotz und allem · ↗trotzdem · ungeachtet dessen · ↗wenigstens · wie auch immer · zugegeben · ↗zugegebenermaßen · ↗zumindest  ●  ↗allerdings  Hauptform · abseits dessen  geh. · ↗allein  geh. · davon ab  ugs. · dies sei zugestanden  geh. · ↗indes  geh.
Assoziationen
  • immerhin · ↗schließlich · wie du (ja sicherlich) weißt  ●  immer noch  ugs., emotional
  • aber · ↗bloß · ↗dennoch · ↗doch · ↗indes · ↗indessen · ↗jedoch · trotz und allem · ↗trotzdem · zwar (...) doch  ●  ↗allein  geh., veraltend · ↗dabei  ugs. · ↗nur  ugs.
  • (ganz) im Gegenteil · aber · ↗alldieweil · ↗andererseits · ↗dagegen · ↗demgegenüber · ↗dennoch · ↗dieweil · ↗hingegen · ↗hinwieder · ↗hinwiederum · im Gegensatz dazu · im Kontrast dazu · im Unterschied dazu · ↗jedoch · konträr dazu · ↗nur · ↗wogegen · ↗wohingegen · ↗während · ↗währenddessen  ●  ↗handkehrum  schweiz. · ↗dahingegen  geh.
  • (ein) Unterschied wie Tag und Nacht · (eine) ganz andere Sache sein · (es) liegen Welten dazwischen · (es) liegen Welten zwischen (... und ...) · etwas ganz anderes · etwas völlig anderes · ganz anders · ↗grundverschieden · in keiner Weise vergleichbar · nicht vergleichbar · nicht zu vergleichen  ●  auf einem anderen Blatt stehen  fig. · etwas anderes  Hauptform · sehr viel angenehmer  variabel · (das ist) kein Vergleich  ugs. · (ein) anderes Paar Schuhe (sein)  ugs., fig. · (eine) andere Geschichte  ugs. · (überhaupt) nicht zu vergleichen (sein)  ugs. · ganz was anderes  ugs. · ganz was anderes (sein)  ugs. · was anderes  ugs. · was ganz anderes  ugs. · weitaus besser  geh., variabel
  • auch wenn · bei alldem · bei alledem · ↗dabei · ↗dennoch · ↗obgleich · ↗obschon · ↗wenngleich · ↗wiewohl · ↗während  ●  ↗obwohl  Hauptform · ↗obzwar  veraltend · ↗gleichwohl  geh. · ↗trotzdem  ugs. · ↗wennschon  geh., selten
  • entgegen · ↗trotz · ↗unbenommen · ↗ungeachtet · zum Trotz(e)  ●  ↗unbeschadet  Amtsdeutsch
  • freilich · ↗schon · ↗wohl · ↗zwar (... aber)
  • (egal) wie man es (auch) dreht und wendet · ↗allemal · auch ohne das · auch so (schon) · davon abgesehen · ↗ohnedem · ↗ohnedies · ↗ohnehin · so oder so · ↗sowieso · unabhängig davon  ●  ↗eh  ugs. · ↗per se  geh.
  • durchaus · ↗leicht · man riskiert nicht viel (wenn man sagt) · ohne weiteres · sehr wohl · ↗trefflich  ●  ↗locker  ugs.
  • ohne (dadurch ...) zu beeinträchtigen · ohne (dadurch ...) zu schmälern · ohne dadurch auf (...) zu verzichten · unabhängig von  ●  (...) bleiben unberührt  fachspr., juristisch · (...) bleibt unberührt  fachspr., juristisch · ↗unbeschadet (einer Sache)  fachspr., juristisch
  • das (eine) muss man ihr lassen · man kann sagen, was man will, aber  ●  das (eine) muss man Ihnen lassen  ugs. · das (eine) muss man dir lassen  ugs., floskelhaft · das (eine) muss man ihm lassen  ugs. · ich muss schon sagen!  ugs., floskelhaft
  • logischerweise · ↗naturgemäß · ↗natürlich · ↗natürlicherweise · ↗selbstverständlich  ●  wie könnte es anders sein!  Spruch · versteht sich (nachgestellt)  ugs.
  • dementgegen · ↗demgegenüber

Typische Verbindungen zu ›aber‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›aber‹.

Zitationshilfe
„aber“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/aber#2>, abgerufen am 15.08.2020.

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