abfärben

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungab-fär-ben (computergeneriert)
Wortzerlegungab-färben
eWDG, 1967

Bedeutung

Farbe verlieren
Beispiel:
der heiligen Magdalena tut ein frischer Anstrich not, hat schon soviel abgefärbt [Rosegger10,47]
Farbe abgeben
Beispiel:
Kreide, Gips, die Wand, der Stoff färbt ab
übertragen auf etw., jmdn. Einfluss ausüben
Beispiele:
jmds. Art, Ansicht, Redeweise, Mundart färbt auf jmdn. ab
sein Beruf hat auf ihn abgefärbt

Typische Verbindungen
computergeneriert

Aktienmarkt Begeisterung Eigenschaft Einstellung Feuchtigkeit Glanz Haltung Image Mentalität Popularität Privatleben Rentenmarkt Ruf Ruhm Schreiben Stil Stimmung Umgang Umgebung Unmut Vorbild allmählich auch färben irgendwie leider natürlich positiv vielleicht zwangsläufig

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›abfärben‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aber hier hat keiner einen Helm auf - das färbt ab.
Bild, 05.05.2003
Und dieses Image färbt auch etwas ab auf die Söhne.
Der Tagesspiegel, 06.06.2000
Und das färbte bis zum gewissen Grade auch bald auf mich ab.
Rehbein, Franz: Das Leben eines Landarbeiters. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1911], S. 44870
Dreck und Schweiß färben ab, nach innen mehr als nach außen.
Traven, B.: Das Totenschiff, Berlin: Büchergilde Gutenberg 1929 [1926], S. 149
Die Stoffe taugen doch alle nicht viel und färben auch etwas ab.
Brief von Irene G. an Ernst G. vom 24.01.1943, Feldpost-Archive mkb-fp-0270
Zitationshilfe
„abfärben“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/abfärben>, abgerufen am 24.05.2019.

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