Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

abgeben

Grammatik Verb · gibt ab, gab ab, hat abgegeben
Aussprache 
Worttrennung ab-ge-ben
Wortzerlegung ab- geben
Wortbildung  mit ›abgeben‹ als Grundform: Abgabe
Mehrwortausdrücke  den Löffel abgeben
eWDG

Bedeutungen

1.
etw., jmdn. weggeben
a)
etw. dem zuständigen Empfänger übergeben, aushändigen
Beispiele:
den Brief, das Telegramm, den Schlüssel, die (bestellte) Ware, seine (Visiten)karte abgeben
(eigenhändig) abzugeben bei …
etw. abliefern
Beispiele:
die Arbeit, den Aufsatz (rechtzeitig) abgeben
den ganzen Verdienst (zu Hause) abgeben
b)
etw. zurückgeben
Beispiel:
die (geliehenen) Bücher müssen binnen acht Tagen abgegeben werden
c)
etw. zur Aufbewahrung geben
Beispiele:
den Koffer (an der Gepäckaufbewahrung) abgeben
Mäntel, Stöcke, Schirme (bei der Garderobe) abgeben
d)
jmdm. einen Teil von etw. geben, schenken
Beispiele:
ich werde dir davon abgeben
Wer glaubt nicht, von seinem Überfluß … abgeben zu können [ RaabeII 6,52]
e)
jmdm. etw. überschreiben
Beispiel:
der alte Bauer hat (seinem Sohn) den Hof abgegeben
jmdn. einer neuen Instanz zuweisen, jmdn. abordnen
Beispiele:
Sie [die Feldpost] hatte über neunzigtausend Beamte ins Heer abgegeben [ A. ZweigJunge Frau245]
daß er auch diese beiden letzten Schüler seit einigen Wochen abgegeben hat [ HesseGlasperlensp.6,345]
f)
übertragen
Beispiele:
Wärme abgeben (= ausströmen)
Feuchtigkeit, Energie abgeben
2.
Sport
a)
Ballsport den Ball einem Mitspieler zuspielen
Beispiel:
er gab den Ball (an den Rechtsaußen) ab
b)
Tennis, Volleyball
Beispiel:
einen Satz abgeben (= verlieren)
3.
Kartenspiel in gegensätzlicher Bedeutung zu angeben
Beispiel:
du gibst ab (= du teilst die Karten für das letzte Spiel aus)
4.
jmdm. etw. gegen Bezahlung geben
a)
etw. verkaufen
Beispiele:
eine Ware billig, niedrig, unter dem Preis, in kleinen Packungen abgeben
wie teuer geben Sie den Meter ab?
Rassehund abzugeben
b)
etw. vermieten
Beispiele:
wir haben ein Zimmer (an einen Studenten) abgegeben
dieser Laden ist sofort abzugeben
5.
ein Amt niederlegen, abtreten
Beispiele:
den Vorsitz, Oberbefehl, seine Funktion (an jmdn.) abgeben
er hatte ihn gezwungen, seinen Titel … an andere abzugeben [ Feuchtw.Söhne32]
6.
Beispiel:
einen (wohlgezielten) Schuss, mehrere Schüsse hintereinander abgeben (= abfeuern, auslösen)
7.
etw. mitteilen, äußern
Beispiele:
eine Erklärung abgeben
sein Gutachten, ein Urteil abgeben (= etw. beurteilen)
ein Versprechen abgeben (= etw. versprechen)
eine Versicherung abgeben (= etw. versichern)
seine Stimme abgeben (= abstimmen)
ein Warnzeichen durch Hupen abgeben (= hupen)
8.
umgangssprachlich jmdn., etw. darstellen
a)
eine Rolle spielen
Beispiele:
eine traurige, lächerliche, prächtige, gute Figur abgeben
den Sündenbock, Prügelknaben, Strohmann, Narren, Zeugen abgeben
den bloßen Zuschauer, stummen Zuhörer, ein dankbares Publikum, den dritten Mann abgeben
jmd. sein
Beispiele:
er wird (einmal) einen tüchtigen Kaufmann, sie wird eine gute Managerin abgeben
Sie gäben gewiß einen feinen Soldaten ab [ Th. MannKrull8,375]
b)
etw. bilden, sein
Beispiele:
den Hintergrund, Rahmen, ein schönes Motiv abgeben
ein seltsames Bild, böses Beispiel, gutes Vorbild abgeben
das wird eine (schöne) Bescherung, einen Hauptspaß abgeben
das gibt die Grundlage, den Maßstab (dafür) ab
das gab alles keinerlei Grund ab [ FalladaJeder stirbt463]
9.
umgangssprachlich sich mit jmdm., etw. abgebensich mit jmdm., etw. beschäftigen
Beispiele:
sich (viel, gern) mit Kindern, Tieren, gewissen Dingen abgeben
ich kann mich mit ihm nur zwei Stunden abgeben
mit solchen Kleinigkeiten kann ich mich (gar nicht erst) abgeben
sich einlassen mit jmdm.
Beispiel:
sich mit schlechter Gesellschaft, solchen Leuten, so einem Kerl abzugeben!
10.
salopp es gibt was abes ist etwas Unangenehmes zu gewärtigen
Beispiele:
heute kann, wird es noch (et)was abgeben (= regnen, ein Gewitter geben)
jmdm. eins abgeben (= jmdm. einen Schlag, Tadel versetzen)
Ich bitt' Euch, Pfarrherr, steht auf, sonst kann's was abgeben [ RoseggerGottsucher8,101]
Dieses Wort ist Teil des Wortschatzes für das Goethe-Zertifikat A1.
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

geben · abgeben · Abgabe · angeben · Angabe · Angeber · angeblich · aufgeben · Aufgabe · ausgeben · Ausgabe · ausgiebig · begeben · Begebenheit · beigeben · Beigabe · eingeben · Eingabe · Eingebung · ergeben · Ergebung · ergeben · Ergebenheit · Ergebnis · ergiebig · freigebig · Freigebigkeit · hingeben · Hingabe · Hingebung · hingebungsvoll · nachgeben · nachgiebig · übergeben · Übergabe · umgeben · Umgebung · Untergebener · vergeben · Vergebung · vergebens · vergeblich · zugeben · Zugabe
geben Vb. ‘(hin-, dar)reichen, schenken, überlassen’. Das gemeingerm. Verb ahd. geban (8. Jh.), mhd. geben, asächs. geƀan, mnd. gēven, mnl. ghēven, nl. geven, aengl. giefan (engl. to give ist aus dem Nord. entlehnt), anord. gefa, schwed. giva, got. giban (germ. *geban). Herkunft ungesichert. Das Verb wird allgemein mit lat. habēre ‘halten, haben, besitzen’, habilis ‘handlich, geeignet’, air. gaibid ‘nimmt, ergreift, erhält’, lit. gabénti ‘fördern, transportieren, herbei-, fortschaffen’, aruss. gabati ‘bedrängen, verfolgen (?)’, tschech. (älter) habati ‘raffen’, poln. gebać ‘anfechten, reizen, beunruhigen’ zu der in mehreren Varianten vorliegenden Wurzel ie. *ghabh-, *ghab-, *ghap- ‘fassen, nehmen’ (die letzte Variante wohl unter Einfluß der Wurzel ie. *kap- ‘fassen’, s. heben) gestellt. Der auffallende Bedeutungsunterschied zwischen den germ. Vertretern und dem ie. Wurzelansatz (‘geben’ – ‘nehmen’) wird damit erklärt, daß hier eine germ. Eigenbildung als Ersatz für ie. *dō- ‘geben’ vorliegt, die sowohl lautlich (im Vokalismus der Stammsilbe) wie inhaltlich unter dem Einfluß von germ. *neman (s. nehmen) als Gegenwort steht (was man hat, auswählend ergreift, „nimmt“, kann man darreichen, schenken, „geben“). – Die reiche Bedeutungsentfaltung des Verbs führt zu zahlreichen Präfixbildungen mit weiteren Ableitungen. abgeben Vb. ‘(einen Teil) hergeben, abtreten, überlassen, darstellen, sein’ reflexiv ‘sich beschäftigen, befassen’, frühnhd. ab(e)geben, vgl. ahd. abageban ‘verlassen, im Stich lassen’ (9. Jh.); Abgabe f. ‘zu entrichtende Leistung, Überlassung’ (2. Hälfte 17. Jh.). angeben Vb. ‘(aus)sagen, anzeigen, verraten, bestimmen, prahlen, aufschneiden’, mhd. an(e)geben, auch ‘(ein Kleid) anlegen’; Angabe f. ‘Aussage, Prahlerei, Aufschneiderei’ (Anfang 16. Jh.); Angeber m. ‘Denunziant, Aufschneider’, frühnhd. angeber ‘Anfänger, Anstifter’; angeblich Adj. ‘vermeintlich’ (1. Hälfte 18. Jh.). aufgeben Vb. ‘zur Weiterleitung übergeben, erledigen lassen, verzichten, zurücktreten’, mhd. ūfgeben; Aufgabe f. ‘Übergabe zur Weiterleitung, Auftrag, Verzicht’, mhd. ūfgābe. ausgeben Vb. ‘austeilen, aushändigen, verkünden, Geld verbrauchen, spendieren’, reflexiv ‘seine Kräfte verbrauchen, verausgaben’, ahd. ūʒgeban ‘(her)ausgeben, ausschütten’ (9. Jh.), mhd. ūʒgeben; Ausgabe f. ‘Austeilung, Aushändigung, Verkündigung, Verbrauch an Geld, Edition, Nummer einer Zeitung, Zeitschrift’, spätmhd. ūʒgābe; ausgiebig Adj. ‘reichlich’ (Mitte 18. Jh.). begeben Vb. reflexiv ‘sich aufmachen, gehen, sich ereignen, geschehen’, sich einer Sache begeben ‘auf etw. verzichten’, ahd. bigeban ‘verlassen, aufgeben’ (10. Jh.), mhd. begeben; Begebenheit f. ‘Ereignis, Geschehen’ (1. Hälfte 17. Jh.). beigeben Vb. ‘mitgeben, hinzufügen, zur Verfügung stellen, nachgeben, sich fügen’ (1. Hälfte 16. Jh.); Beigabe f. (1. Hälfte 19. Jh.). eingeben Vb. ‘einflößen, einreichen’, mhd. īngeben ‘übergeben, überweisen’; Eingabe f. ‘das Einflößen, schriftlicher Vorschlag, Gesuch’, spätmhd. ingābe; Eingebung f. ‘plötzlich auftauchender Gedanke, Intuition’ (1. Hälfte 15. Jh.). ergeben Vb. ‘als Ergebnis hervorbringen’, reflexiv ‘zustande kommen, sich hingeben, widmen, die Waffen strecken, sich dem Feind ausliefern’, ahd. irgeban ‘(von sich) geben, heraus-, übergeben, sich jmdm. ausliefern, Rechenschaft ablegen’ (8. Jh.), mhd. ergeben ‘zeigen, herausgeben, übergeben, anheimgeben, einträglich sein’, reflexiv ‘sich in jmds. Gewalt geben, sich fügen’; Ergebung f. ‘das Sichergeben, Unterwerfung, Ergebenheit’ (14. Jh.); ergeben Part.adj. ‘gefügig, hingebungsvoll, wohlgeneigt’, in frühnhd. Zeit aus dem Part. Prät. mhd. ergeben ‘sich durch Gelübde dem Mönchsleben ergeben habend’; Ergebenheit f. ‘demütige Hingabe, Fügsamkeit’, mhd. ergebenheit ‘Klostergelübde’; Ergebnis n. ‘Resultat’ (um 1800); ergiebig Adj. ‘ertragreich, fruchtbar’ (16. Jh.). freigebig Adj. ‘gern gebend, großzügig’, Freigebigkeit f. (1. Hälfte 16. Jh.). hingeben Vb. ‘weg-, fortgeben, verschenken’ (15. Jh.), reflexiv ‘sich aufopfern, sich widmen’ (18. Jh.); vgl. schon ahd. hinageban ‘hingeben, übergeben, preisgeben’ (um 1000); Hingabe f. ‘Opferbereitschaft, Leidenschaft’ und gleichbed. Hingebung f. (1. Hälfte 19. Jh.), älter im Sinne von ‘das Weg-, Fortgeben’ (Hingebung seit dem 17. Jh., Hingabe seit dem 18. Jh.); hingebungsvoll Adj. ‘voll Eifer, Aufopferung’ (1. Hälfte 19. Jh.). nachgeben Vb. ‘nicht standhalten, Widerstand aufgeben, sich fügen, erschlaffen, locker werden’, spätmhd. nāchgeben ‘zulassen, einräumen’; nachgiebig Adj. ‘nicht standhaltend, keinen Widerstand entgegensetzend, schlaff, leicht umzustimmen, fügsam’ (18. Jh.). übergeben Vb. ‘aushändigen, überantworten, ausliefern, für etw. freigeben’, reflexiv ‘sich erbrechen’, mhd. übergeben ‘übertreffen, beeinträchtigen, verletzen, verzichten’, reflexiv ‘sich aufgeben, schuldig bekennen’; Übergabe f. ‘Aushändigung, Auslieferung’ (Ende 15. Jh.). umgeben Vb. ‘ein-, umschließen’, ahd. umbigeban ‘umgeben, umstellen’ (8. Jh.), mhd. umbegeben; Umgebung f. ‘einen Ort umgebende Landschaft, jmdn. umgebender Kreis von Menschen’ (um 1800; vorher dafür Environs, nach gleichbed. frz. environs Plur.), älter im Sinne von ‘das Herumgeben, Umhängen’ (Ende 15. Jh.). Untergebener m. ‘wer einem Vorgesetzten dienstlich unterstellt ist’ (um 1600), substantivierte Form zum Part.adj. untergeben ‘einem Vorgesetzten dienstlich unterstellt’, eigentlich Part. Prät. zu heute nicht mehr üblichem untergeben ‘unter Aufsicht stellen’, ahd. untargeban ‘unterwerfen, unterstellen’ (um 800), spätmhd. undergeben. vergeben Vb. ‘weggeben, austeilen, verschenken, verzeihen’, meist reflexiv ‘seinem Ansehen schaden’, nur reflexiv ‘sich beim Austeilen (der Spielkarten) irren, falsch geben’, ahd. firgeban ‘vergeben, schenken, einräumen’ (8. Jh.), mhd. vergeben; Vergebung f. ‘das Vergeben, Vergabe, Verzeihung’, spätmhd. vergebunge ‘Verzeihung’; vergebens Adv. ‘vergeblich, erfolglos, umsonst, nutzlos’, spätmhd. vergeben(e)s, mit sekundärem s für gleichbed. mhd. vergebene ‘geschenkweise, unentgeltlich, umsonst, unnütz, vergeblich’, Adverb zum Part. Prät. mhd. vergeben; vgl. ahd. firgebano Adv. ‘umsonst, ohne Gegenleistung’ (um 1000). vergeblich Adj. ‘erfolglos, nutzlos, umsonst’, zuerst md. vergebelich (15. Jh.), vgl. mhd. frühnhd. vergebenlich (wohl gekürzt aus vergebendlich). zugeben Vb. ‘hinzufügen, dazugeben, für richtig erklären, einräumen, gestehen’ (15. Jh.), vgl. schon ahd. zuogeban ‘hinzufügen, zuteilen, verteilen’ (9. Jh.), dagegen mhd. zuogeben ‘tapfer auf jmdn. eindringen, jmdm. zusetzen’; Zugabe f. ‘was zusätzlich über die pflichtgemäße Leistung oder Menge hinaus gegeben wird’, spätmhd. zuogābe ‘Zugabe, Mitgift’.

Thesaurus

Assoziationen
Synonymgruppe
hergeben  ●  (jemandem etwas) überlassen  auch figurativ · abgeben  auch figurativ · aus der Hand geben  auch figurativ · herausrücken  ugs. · rausrücken  ugs.
Assoziationen
Antonyme
Synonymgruppe
(absorbierte Stoffe) abgeben · desorbieren
Sport
Synonymgruppe
(jemanden) anspielen · abgeben · abspielen · einen Ball (zu jemandem) spielen · passen · zuspielen (Ball) · übergeben
Synonymgruppe
abgeben · austeilen · unter die Leute bringen · unters Volk bringen · verteilen
Synonymgruppe
(den) Kontakt aufrechterhalten · (den) Kontakt nicht abreißen lassen · Kontakt haben · Kontakt unterhalten · Verbindung halten (mit) · in Kontakt sein · in Kontakt stehen · in Verbindung bleiben · in Verbindung sein · in Verbindung stehen · nicht abreißen (Kontakt)  ●  (sich) abgeben (mit)  ugs., abwertend
Oberbegriffe
Assoziationen
  • (die) Gespräche fortsetzen · (die) Verhandlungen fortsetzen · im Dialog bleiben · im Gespräch bleiben · weiter verhandeln
Synonymgruppe
auftreten als · auftreten in der Rolle (des ...) · figurieren (als) · gestalten · in der Rolle (...) auf der Bühne stehen · in der Rolle (...) zu sehen sein · sein · spielen (Theat., Film) · verkörpern · zu sehen sein als  ●  (jemanden) abgeben  auch figurativ · darstellen (Theater, Film)  Hauptform · mimen  veraltet · (jemanden) geben (Rolle)  geh. · hinlegen  ugs. · performen  fachspr., Jargon, engl.
Synonymgruppe
absetzen · abstoßen · losschlagen · veräußern · zu Geld machen  ●  an den Mann bringen  männl. · an die Frau bringen  weibl. · verkaufen  Hauptform · (an jemanden) loswerden  ugs. · (jemandem) unterjubeln  ugs., salopp · abgeben  ugs. · raushauen  ugs., salopp · verhökern  ugs., salopp · verklopfen  ugs. · verkloppen  ugs., salopp, norddeutsch · verramschen  ugs., negativ · verschachern  ugs., negativ · verscheppern  ugs., salopp · verscherbeln  ugs., salopp · verscheuern  ugs., salopp · versilbern  ugs. · verticken  ugs., salopp · vertickern  ugs.
Assoziationen
Synonymgruppe
(seine) Zeit verschwenden (mit) · (seine) Zeit vertrödeln (mit) · Zeit verlieren (mit) · seine Zeit verplempern (mit)  ●  (sich mit etwas) aufhalten  negativ · (sich) abgeben (mit)  negativ · (sich) verkünsteln (mit/an)  ugs., regional
Assoziationen
Synonymgruppe
(für etwas) kein Geld annehmen  ●  (etwas) verschenken  Hauptform · (etwas) abgeben  ugs. · (etwas) umsonst abgeben  ugs. · (für etwas) kein Geld haben wollen  ugs.

Typische Verbindungen zu ›abgeben‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›abgeben‹.

Verwendungsbeispiele für ›abgeben‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Nach 14 Löchern lag er dann sogar schon 4 auf, geriet nach drei in Folge abgegebenen Löchern aber dann noch einmal unter Druck. [Die Zeit, 26.02.2011 (online)]
Zu Hause mußte schließlich auch dein Geld abgeben, sonst läßt sie dich nicht ran. [Schwarzer, Alice: Der »kleine Unterschied« und seine großen Folgen, Frankfurt a. M.: Fischer-Taschenbuch-Verl. 1977 [1975], S. 85]
Vor einigen Jahren konnte man erleben, daß man in der ärztlichen Praxis von den Müttern förmlich bestürmt wurde, diesen begehrten Saft abzugeben. [Schücking, Beate: Wir machen unsere Kinder krank, München: List 1971, S. 46]
Es hat eine üble Geschichte abgegeben, es dauerte nämlich sehr lange. [o. A.: Reportage in einer Offiziersanwärterschule, 08.07.1942]
Das »Volk« gab in diesem destruktiven Prozeß nur den Statisten ab. [Heuß, Alfred: Herrschaft und Freiheit im griechisch-römischen Altertum. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1965], S. 25430]
Zitationshilfe
„abgeben“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/abgeben>.

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