Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

abhaben

Grammatik Verb · hat ab, hatte ab, hat abgehabt
Aussprache 
Worttrennung ab-ha-ben
Wortzerlegung ab- haben

Bedeutungsübersicht+

  1. [umgangssprachlich] ...
    1. 1. einen Teil von etw. erhalten
    2. 2. siehe auch ab² (3)
eWDG

Bedeutung

umgangssprachlich
1.
einen Teil von etw. erhalten
Grammatik: meist im Infinitiv
Beispiel:
Er kann davon [von der Martinsgans] abhaben [ A. ZweigGrischa385]
übertragen
Beispiel:
er hat sein Teil ab (= er hat hat Tadel, Strafe bekommen)
2.
siehe auch ab² (3)

Typische Verbindungen zu ›abhaben‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›abhaben‹.

Verwendungsbeispiele für ›abhaben‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Immer mehr Verlage wollen ein Stück davon abhaben, und immer mehr Verlage produzieren deshalb immer mehr Bücher. [Süddeutsche Zeitung, 07.09.1996]
Auch vom – aus diesem besteuerten Einkommen resultierenden – Vermögen will er eine Scheibe abhaben. [Süddeutsche Zeitung, 21.01.1995]
Aber zu fordern, wir wollen auch was vom Kuchen abhaben, erscheint mir logisch. [Der Tagesspiegel, 18.08.1999]
Hunde und Kinder kommen, wollen spielen und wollen was vom Essen abhaben. [Der Tagesspiegel, 11.05.2001]
So haben es Frauen um 1900 gemacht, weil sie ein Stück Macht abhaben wollten. [Der Tagesspiegel, 06.09.2002]
Zitationshilfe
„abhaben“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/abhaben>.

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