abkämpfen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungab-kämp-fen (computergeneriert)
Wortzerlegungab-kämpfen
Wortbildung mit ›abkämpfen‹ als Grundform: ↗abgekämpft
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
veraltend jmdm., sich etw. abringen
Beispiele:
Er hatte sich [Dativ] abgekämpft, ihr nicht zu zeigen, was in ihm vorging [O. LudwigHimmel u. Erde1,323]
Doch das konnte er seinem Stolze nicht abkämpfen [Feuchtw.Goya279]
2.
Jägersprache
Beispiel:
der Hirsch, Keiler kämpft den Nebenbuhler ab (= vertreibt ihn vom Brunftplatz)

Typische Verbindungen
computergeneriert

kämpfen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›abkämpfen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

An einem Tag ist man abgekämpft und braucht einen frischen Duft.
Die Zeit, 20.04.2000, Nr. 17
Abgekämpft, trotzdem es hübsch war, nach 1 Uhr zu Bett.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1932. In: ders., Leben sammeln, nicht fragen wozu und warum, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 2000 [1932], S. 293
Er ist von seinem Gegner abgekämpft und zu Tode geforkelt.
Lucanus, Friedrich von: Im Zauber des Tierlebens, Berlin: Wegweiser-Verl. 1926 [1926], S. 68
Drei Teams kämpfen in der Bundesliga ab morgen um den Titel.
Bild, 10.09.2004
Jetzt ist Eva, abgekämpft, in die Stadt auf verzweifeltem Einkaufsversuch.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1943. In: ders., Ich will Zeugnis ablegen bis zum letzten, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 1999 [1943], S. 26
Zitationshilfe
„abkämpfen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/abkämpfen>, abgerufen am 23.04.2019.

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