abkönnen

Grammatik Verb · kann ab, konnte ab, hat abgekonnt (meist verneint)
Aussprache 
Worttrennung ab-kön-nen
Wortzerlegung ab-können
eWDG, 1967

Bedeutung

norddeutsch, salopp etw. vertragen
Beispiele:
den vielen Schnaps kann er nicht ab
Er ist ja man so’n lüttjen Spurt, der nicht viel abkann [ Hausm.Überfall12]

Thesaurus

Synonymgruppe
aushalten · ↗vertragen  ●  abkönnen  ugs. · ↗klarkommen (mit)  ugs. · ↗mitmachen  ugs., fig. · ↗verknusen  ugs.
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›abkönnen‹

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Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›abkönnen‹.

Verwendungsbeispiele für ›abkönnen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Damals dachte ich ja zuerst, daß ihn die Musiker nicht abkönnen werden.
Die Welt, 24.10.2005
Da kann man sich doch vorstellen, dass der Tisch was abkönnen muss.
Die Zeit, 27.01.2000, Nr. 5
Das sollen die Kärtchen zwar abkönnen, führt aber erfahrungsgemäß bei einigen trotzdem zu Problemen.
C't, 2000, Nr. 19
Wer es probieren will, muss auch hier ein wenig Kälte abkönnen.
Süddeutsche Zeitung, 25.09.1999
Dass Lindos Lord zwei Läufe nicht so gut abkann, damit hatten viele gerechnet.
Bild, 13.03.2000
Zitationshilfe
„abkönnen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/abk%C3%B6nnen>, abgerufen am 29.10.2020.

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