Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

abkauen

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung ab-kau-en
Wortzerlegung ab- kauen
Duden, GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
a)
durch ständiges Beknabbern, Kauen verunstalten, hässlich aussehen lassen
b)
durch häufiges Beißen abnutzen
2.
vulgär fellationieren

Typische Verbindungen zu ›abkauen‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›abkauen‹.

Verwendungsbeispiele für ›abkauen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das Gras auf den Almen wächst satt und grün und wird von zufriedenen, milchkaffeefarbenen Kühen sorgfältig und bedächtig abgekaut. [Süddeutsche Zeitung, 04.10.1994]
Sie trägt einen Zopf, die Haare darunter sind rasiert und wieder etwas nachgewachsen, ihre Hände sind schmutzig, die Fingernägel abgekaut. [Die Zeit, 18.02.2008, Nr. 07]
Ihr schwarzer Kajalstrich unter den Augen ist verwischt, die Nägel abgekaut. [Süddeutsche Zeitung, 02.10.2004]
Nach dem 0:1 sieht es so aus, als wolle er seine Fingernägel durch die Handschuhe hindurch abkauen, aber nicht nur er wirkt ratlos. [Süddeutsche Zeitung, 27.10.2003]
Der enttäuschte Anhänger fiel den Torschützen an, er ließ ihm keine Chance zur Gegenwehr und kaute ihm das rechte Ohr ab. [Der Tagesspiegel, 20.03.2003]
Zitationshilfe
„abkauen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/abkauen>.

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