abklappern

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungab-klap-pern (computergeneriert)
Wortzerlegungab-klappern
Wortbildung mit ›abklappern‹ als Grundform: ↗abgeklappert
eWDG, 1967

Bedeutung

salopp etw. fragend, suchend ablaufen
Beispiel:
ich habe die ganze Stadt, alle Häuser, Straßen, Geschäfte (danach) abgeklappert

Thesaurus

Synonymgruppe
absuchen · ↗durchforsten  ●  ↗abklabastern  ugs., nordostdeutsch · abklappern  ugs. · durchhangeln  ugs.
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Adresse Agentur Apotheke Bahnhof Baustelle Buchladen Bus Dorf Dutzend Flohmarkt Galerie Hotel Händler Kneipe Krankenhaus Küste Laden Redaktion Reisebüro Sehenswürdigkeit Station Suche Supermarkt Umgebung Umkreis alle klappern möglichst nacheinander systematisch

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›abklappern‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dort putzte sie tagsüber Teller und nachts klapperte sie die Clubs ab.
Süddeutsche Zeitung, 25.02.2003
Als er anfing zu begreifen, in welches Loch er da gefallen war, klapperte er die Autoren ab.
konkret, 1983
Wer dort sein Heil suchte, hatte zuvor meist vergeblich den Buchhandel abgeklappert.
Wittmann, Reinhard: Geschichte des deutschen Buchhandels. In: Lehmstedt, Mark (Hg.) Geschichte des deutschen Buchwesens, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1991], S. 3017
Dann klapperte er aufs Podium und wischte die Tafel ab.
Noll, Dieter: Die Abenteuer des Werner Holt, Berlin: Aufbau-Verl. 1984 [1963], S. 23
Siebzehn Bewerbungen hat Katharina geschrieben und zusätzlich in Seelow neun Praxen abgeklappert.
Dölling, Beate: Hör auf zu trommeln, Herz, Weinheim: Beltz & Gelberg 2003, S. 6
Zitationshilfe
„abklappern“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/abklappern>, abgerufen am 21.05.2019.

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