abknallen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungab-knal-len (computergeneriert)
Wortzerlegungab-knallen
eWDG, 1967

Bedeutung

salopp
1.
abwertend ein Lebewesen skrupellos niederschießen
Beispiele:
Wild abknallen
den Gegner, die Flüchtenden (einfach) abknallen
Als ob sie nicht Hunderte von unseren Kameraden abgeknallt hätten [RemarqueZeit zu leben15]
2.
etw. abfeuern, abschießen
Beispiel:
unter dem Abknallen von Polizeigewehren [SeghersGefährten1,182]

Thesaurus

Synonymgruppe
abschießen · ↗erschießen · ↗niederschießen · ↗totschießen  ●  abballern  ugs. · abknallen  ugs. · ↗umlegen  ugs. · ↗umnieten  ugs. · ↗wegknallen  ugs. · ↗wegpusten  ugs., salopp · über den Haufen schießen  ugs.
Oberbegriffe
  • (jemandem) (den) Lebensfaden abschneiden · ↗auslöschen · ↗ermorden · ins Jenseits befördern · ↗killen · ↗meucheln · tot... · ↗umbringen · ums Leben bringen · zum Schweigen bringen · zur Strecke bringen  ●  (jemandem) das Lebenslicht auslöschen  fig., variabel · ↗töten (absichtlich)  Hauptform · (jemandem) den Garaus machen  ugs. · ↗abmurksen  ugs. · ↗abservieren  ugs., salopp · ↗ausknipsen  ugs., fig., salopp · ↗entleiben  geh. · in die ewigen Jagdgründe schicken  ugs. · ins Gras beißen lassen  ugs., fig. · ins Nirwana befördern  ugs. · ↗kaltmachen  ugs. · ↗totmachen  ugs. · um die Ecke bringen  ugs. · ↗umlegen  ugs. · vom Leben zum Tode befördern  geh. · über die Klinge springen lassen  ugs., fig.
Unterbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Hase Hund Jäger Kaninchen Leut Moorhuhn Scharfschütze Tier alle du einfach gegenseitig ihr knallen selber sonst wahllos

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›abknallen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Da konnte er sie gemütlich abknallen, eins nach dem anderen.
Die Zeit, 05.12.2011, Nr. 49
Vielleicht hatte man es satt, sich ständig in den Saloons abzuknallen.
Süddeutsche Zeitung, 29.07.2002
Die haben ihre verräterischen Generale eingelocht oder abgeknallt, so wird es sein.
Bredel, Willi: Die Väter. In: ders., Gesammelte Werke in Einzelausgaben, Bd. 7, Berlin: Aufbau-Verl. 1973 [1946], S. 48
Falls er telefonieren sollte, würde er ihn ohne Anruf abknallen.
Hein, Christoph: Drachenblut, Darmstadt: Luchterhand 1983 [1982], S. 38
Ob man ihn abknallt oder zwecks Lustgewinn unterwirft, es ist alles dasselbe!
Noll, Dieter: Die Abenteuer des Werner Holt, Berlin: Aufbau-Verl. 1984 [1963], S. 442
Zitationshilfe
„abknallen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/abknallen>, abgerufen am 23.05.2019.

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