abnötigen

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung ab-nö-ti-gen
Wortzerlegung ab-nötigen
Wortbildung  mit ›abnötigen‹ als Erstglied: ↗Abnötigung
eWDG

Bedeutung

gehoben jmdm. etw. zwingend abgewinnen
Beispiele:
eine besondere Leistung nötigt den Mitmenschen Achtung, Respekt, Beifall, Staunen, Interesse ab
dieses alte Baudenkmal sollte uns Ehrfurcht abnötigen
jmdm. ein Lächeln, Tränen abnötigen
er nötigte ihm eine Erklärung, ein Geständnis ab

Typische Verbindungen zu ›abnötigen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›abnötigen‹.

Verwendungsbeispiele für ›abnötigen‹

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Hoffentlich kommt keiner seiner Berater auf die Idee, ihm einen Roman abnötigen zu wollen.
Die Welt, 13.08.2005
Jedenfalls, stellt er gleich klar, hätte „das späte Paar allein“ ihm kein Buch abgenötigt.
Die Zeit, 15.05.1992, Nr. 21
Das Mädel, dem man früher sozusagen das Wort direkt abnötigen mußte, redete und lachte jetzt mit den anderen.
Marchwitza, Hans: Roheisen, Berlin: Verlag Tribüne Berlin 1955, S. 312
Ausländischen Beobachtern nötigt dieser Mangel des deutschen Prozeßrechts immer wieder fassungsloses Staunen ab.
Hannover, Heinrich: Die Republik vor Gericht 1975 - 1995, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 2001 [1999], S. 352
Ich sagte das nicht freundlich und nötigte mir kein Anrede-Lächeln ab.
Gaiser, Gerd: Schlußball, München: Hanser 1958 [1958], S. 83
Zitationshilfe
„abnötigen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/abn%C3%B6tigen>, abgerufen am 17.01.2021.

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