abnötigen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungab-nö-ti-gen (computergeneriert)
Wortzerlegungab-nötigen
Wortbildung mit ›abnötigen‹ als Erstglied: ↗Abnötigung
eWDG, 1967

Bedeutung

gehoben jmdm. etw. zwingend abgewinnen
Beispiele:
eine besondere Leistung nötigt den Mitmenschen Achtung, Respekt, Beifall, Staunen, Interesse ab
dieses alte Baudenkmal sollte uns Ehrfurcht abnötigen
jmdm. ein Lächeln, Tränen abnötigen
er nötigte ihm eine Erklärung, ein Geständnis ab

Typische Verbindungen
computergeneriert

Achselzucken Achtung Anerkennung Bekenntnis Beobachter Bewunderung Ehrfurcht Eingeständnis Entschuldigung Gegner Geständnis Hochachtung Kompromiß Kopfschütteln Kritiker Leser Lächeln Mut Respekt Staunen Verfasser Versprechen Verzicht Zugeständnis Zustimmung eher nötigen selbst sogar soviel

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›abnötigen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Hoffentlich kommt keiner seiner Berater auf die Idee, ihm einen Roman abnötigen zu wollen.
Die Welt, 13.08.2005
Jedenfalls, stellt er gleich klar, hätte „das späte Paar allein“ ihm kein Buch abgenötigt.
Die Zeit, 15.05.1992, Nr. 21
Das Mädel, dem man früher sozusagen das Wort direkt abnötigen mußte, redete und lachte jetzt mit den anderen.
Marchwitza, Hans: Roheisen, Berlin: Verlag Tribüne Berlin 1955, S. 312
Ausländischen Beobachtern nötigt dieser Mangel des deutschen Prozeßrechts immer wieder fassungsloses Staunen ab.
Hannover, Heinrich: Die Republik vor Gericht 1975 - 1995, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 2001 [1999], S. 352
Ich sagte das nicht freundlich und nötigte mir kein Anrede-Lächeln ab.
Gaiser, Gerd: Schlußball, München: Hanser 1958 [1958], S. 83
Zitationshilfe
„abnötigen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/abnötigen>, abgerufen am 19.11.2019.

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