abnormal

GrammatikAdjektiv
Worttrennungab-nor-mal (computergeneriert)
Wortbildung mit ›abnormal‹ als Grundform: ↗Abnormalität
DWDS-Verweisartikel, 2015

Bedeutung

österreichisch, umgangssprachlich, schweizerisch
Synonym zu anormal
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

abnorm · abnormal · Abnormität
abnorm Adj. ‘nicht normal, gegen die Regel, ungewöhnlich, krankhaft’, entlehnt (um 1800) aus lat. abnōrmis ‘von der Regel abweichend’; zu lat. nōrma ‘Winkelmaß, Richtschnur, Regel, Vorschrift’ (s. ↗Norm). Dazu gleichbed. abnormal Adj. (Mitte 19. Jh.). Abnormität f. ‘Regelwidrigkeit, ungewöhnliche Erscheinung, krankhaftes Verhalten, Mißbildung’ (um 1800), aus spätlat. abnōrmitās (Genitiv abnōrmitātis) ‘Abweichung von der Regel, das Ungewöhnliche’.

Thesaurus

Synonymgruppe
aberrant · abnorm · abnormal · ↗anomal · ↗anormal · außer der Reihe · mit ungewöhnlichem Verlauf · ↗regelwidrig · ↗ungewöhnlich · ↗unregelmäßig · von der Regel abweichend  ●  ↗außertourlich  österr.
Assoziationen
Synonymgruppe
abartig · abnorm · abnormal · abseits der Normalität · abweichend · ↗anomal · ↗anormal · ↗pervers · pervertiert · ↗unnatürlich · ↗unnormal · wider die Natur · ↗widernatürlich
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Blutwert Einfuhr Lage Rendite Situation Verhalten Verlauf Zustand normal

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›abnormal‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Warum ist die Erde unter der Schwäbischen Alb so abnormal heiß?
Die Zeit, 14.12.1979, Nr. 51
Aber das, so schworen uns alle, das sei total abnormal und überhaupt noch nie vorgekommen.
Süddeutsche Zeitung, 20.07.1996
Er steht zwangsläufig nach außen abgewinkelt und ist in dieser abnormalen Haltung federnd fixiert.
Killian, Hans: Auf Leben und Tod, München: Wilhelm Heyne Verlag 1976, S. 8
Und wenn Sie geäußert hätten, daß Hitler abnormal sei, so wären Sie auch dorthin gekommen, nicht wahr?
o. A.: Achtundsiebzigster Tag. Montag, 11. März 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 1326
Ein besonders naheliegender Fall dieser Art ist der abnormaler Willensschwäche des Darlehnswerbers.
Schumpeter, Joseph: Theorie der wirtschaftlichen Entwicklung, Berlin: Duncker u. Humblot 1997 [1912], S. 274
Zitationshilfe
„abnormal“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/abnormal>, abgerufen am 20.04.2019.

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