abquälen

GrammatikVerb · reflexiv
Aussprache
Worttrennungab-quä-len (computergeneriert)
Wortzerlegungab-quälen
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
sich (mit etw., jmdm.) abmühen, quälen
Beispiele:
sich mit einer Arbeit, trüben Gedanken abquälen
während sich die Hände hoffnungslos abquälten [CarossaKindheit76]
2.
sich etw. abzwingen
Beispiele:
sich [Dativ] ein Lächeln, eine Antwort abquälen
statt mir mühsam ein neues Festspiel abzuquälen [HesseGlasperlensp.6,505]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Lächeln mühsam quälen was

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›abquälen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Und oft habe ich mich dann die ganze Nacht abgequält, einen Text auf die Musik hinzukriegen.
Der Tagesspiegel, 26.04.2003
Offenbar hat es also keinen Sinn, nach mehr zu streben; also quält man sich gar nicht erst ab.
Die Zeit, 21.03.1975, Nr. 13
Sie darf sich nicht nur mit den Kindern abquälen und abhetzen.
Johst, Hanns: Die Torheit einer Liebe, München: Langen Müller 1942 [1930], S. 68
Ich muß mir jede Zeile abquälen, so übermüdet bin ich.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1944. In: Nowojski, Walter (Hg.), Ich will Zeugnis ablegen bis zum letzten, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 1999 [1944], S. 6
Stundenlang quält er sich damit ab, seine Fesseln zu zerreißen.
Hagenbeck, John u. Ottmann, Victor: Südasiatische Fahrten und Abenteuer, Dresden: Deutsche Buchwerkstätten 1924 [1924], S. 42
Zitationshilfe
„abquälen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/abquälen>, abgerufen am 21.03.2019.

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