Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

abrubbeln

Grammatik Verb · rubbelt ab, rubbelte ab, hat abgerubbelt
Aussprache  [ˈapʀʊbl̩n]
Worttrennung ab-rub-beln
Wortzerlegung ab- rubbeln
eWDG und ZDL

Bedeutung

umgangssprachlich, meist D , gelegentlich A jmd. rubbelt jmdn., sich, etw. abjmdn., sich kräftig abreiben, frottierenWDG;
etw. durch wiederholtes Reiben entfernen, übertragen
Beispiele:
Nach dem Verlassen des Wassers sollte die Badebekleidung abgelegt und der Körper mit einem Handtuch kräftig abgerubbelt werden. [Leipziger Volkszeitung, 01.07.2006]
Ein kurzes Fußbad in warmem Wasser mit Kräuterextrakten wirkt wahre Wunder und dient als Vorbereitung für die weitere Behandlung der Fußhaut. Nachdem die Füße gut abgetrocknet wurden, kann man die aufgeweichte Hornhaut sanft abrubbeln und entfernen. [OÖ Nachrichten, 13.07.2016]
Erinnern Sie sich daran, als Kind mit dem umgedrehten Bleistift Münzen, die unter Papier lagen, abgerubbelt zu haben? [Rhein-Zeitung, 12.04.2008]
Der Dreijährige hat sogar schon geholfen, die alten Tapeten abzurubbeln. [Leipziger Volkszeitung, 11.09.2001]
Das Kind wird gebadet, geölt, massiert und die Haare werden abgerubbelt. [Süddeutsche Zeitung, 23.02.1999]

letzte Änderung:

Zum Originalartikel des WDG gelangen Sie hier.

Thesaurus

Synonymgruppe
(durch Reiben) entfernen · abreiben · reiben · wegpolieren  ●  abrubbeln  ugs.
Oberbegriffe
Assoziationen
Zitationshilfe
„abrubbeln“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/abrubbeln>.

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