abschatten

GrammatikVerb · schattet ab, schattete ab, hat abgeschattet
Aussprache
Worttrennungab-schat-ten (computergeneriert)
Wortzerlegungab-schatten
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
Beispiel:
Farben, ein Bild abschatten (= abschattieren, abtönen)
2.
Beispiel:
ein abgeschatteter Raum (= ein verdunkelter Raum)
3.
veraltet etw., sich im Schattenriss abbilden
Beispiele:
eine spärliche Helle […] schattete ihre [der Fenster] massiven Gitterkreuze auf dem steinernen Fußboden ab [C. F. MeyerJenatsch1,62]
es schattete zierlich im Fenster die steinerne Rose / Innen sich ab an der Wand [Mörike1,357]

Typische Verbindungen
computergeneriert

schatten

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›abschatten‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Berge, Bäume und atmosphärische Störungen können sie abschatten oder verfälschen.
o. A.: Satelliten-Navigation. In: Bild der Wissenschaft auf CD-ROM, Stuttgart: Dt. Verl.-Anst. 1998 [1997]
Wir merken sofort, daß kein einziger Satz einfach nur hingeschrieben wurde, daß noch die kleinste Nuance sorgfältig abgeschattet ist.
Der Tagesspiegel, 15.09.1998
Nur von oben dringt hier das Tageslicht ein, je nach Wetter automatisch abgeschattet durch elektrochromatisches Glas.
Die Zeit, 29.04.2002, Nr. 17
Unter dieser Sonne treten die Konturen der Dinge zurück, die Bilder ziehen still an dir vorüber, hundertfältig abgeschattet.
Ketman, Per u. Wissmach, Andreas: DDR - ein Reisebuch in den Alltag, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1986, S. 212
Die Antennen werden jedoch im Krater aufgestellt und sind daher einigermaßen von der Erde abgeschattet.
Die Welt, 10.03.2006
Zitationshilfe
„abschatten“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/abschatten>, abgerufen am 08.12.2019.

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