abschmeckend

Grammatikpartizipiales Adjektiv
Worttrennungab-schme-ckend
Grundformabschmecken
eWDG, 1967

Bedeutung

veraltet schlecht schmeckend
Beispiel:
[Wein] den man im offnen Glase hat fade und abschmeckend werden lassen [Immerm.Epigonen5,81]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Bevor ein Wort ihren Mund verlässt, haben die beiden die politische Wirkung zehnmal abgeschmeckt.
Süddeutsche Zeitung, 25.01.2002
Es lohnt in jedem Fall; denn er kocht auf eine unaufdringliche Weise modern und weiß, perfekt abzuschmecken.
Die Zeit, 06.10.1997, Nr. 40
Man schmeckt mit Salz ab und gibt frische Butter hinein.
Bommer, Sigwald u. Lotzin-Bommer, Lisa: Getreidegerichte aus vollem Korn - gesund, kräftig, billig!, Krailing bei München: Müller 1957 [1941], S. 29
Nun füllt man die restliche Flüssigkeitsmenge kochendheiß auf, läßt das Getränk, wenn es notwendig ist, nochmals zum Kochen kommen und schmeckt es ab.
Kölling, Alfred: Fachbuch für Kellner, Leipzig: Fachbuchverl. VEB 1962 [1956], S. 121
Rühre sie unter den Brei, schmecke diesen mit Zucker ab.
Braun, Anne u. Nell, Edith: Man muß sich nur zu helfen wissen, Leipzig: Verl. für die Frau 1971, S. 188
Zitationshilfe
„abschmeckend“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/abschmeckend>, abgerufen am 06.12.2019.

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