absetzbar

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung ab-setz-bar
Wortzerlegung absetzen-bar
Wortbildung  mit ›absetzbar‹ als Erstglied: ↗Absetzbarkeit  ·  mit ›absetzbar‹ als Letztglied: ↗unabsetzbar
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
sich von dem zu versteuernden Einkommen absetzen lassend
2.
sich absetzen lassend, verkäuflich
3.
vom Träger eines Amtes o. Ä.   der Möglichkeit unterliegend, abgesetzt zu werden

Thesaurus

Synonymgruppe
absetzbar · ↗feil · ↗veräußerlich

Typische Verbindungen zu ›absetzbar‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›absetzbar‹.

Verwendungsbeispiele für ›absetzbar‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dabei sollen die Kosten bis zu einer bestimmten Höhe von der Steuer absetzbar sein.
Bild, 27.12.2005
Allerdings sind bisher erst 1500 Euro im Jahr für die Betreuung von Kindern von der Steuer absetzbar.
Die Welt, 27.08.2005
Und die Kosten für die mannigfachen Versicherungen sind von der Steuer absetzbar.
Weber, Annemarie (Hg.), Die Hygiene der Schulbank, Wiesbaden: Falken-Verl. 1955, S. 318
So war, dem Alphabetisierungsgrad in der begüterten Schicht entsprechend, unterhaltende Literatur in oberdeutscher Sprache weit besser absetzbar als in Niederdeutsch, der Sprache der Hanse.
Wittmann, Reinhard: Geschichte des deutschen Buchhandels. In: Lehmstedt, Mark (Hg.) Geschichte des deutschen Buchwesens, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1991], S. 7521
Bei den Burgundern war der König absetzbar, der Oberpriester nicht.
Fischer, Hermann: Grundzüge der Deutschen Altertumskunde, Leipzig: Quelle & Meyer 1917 [1908], S. 105
Zitationshilfe
„absetzbar“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/absetzbar>, abgerufen am 28.11.2020.

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