absolutistisch

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung ab-so-lu-tis-tisch
Herkunft Latein
eWDG

Bedeutung

historisch uneingeschränkt, unumschränkt
Beispiele:
der absolutistische Herrscher
das absolutistische Regime

Typische Verbindungen zu ›absolutistisch‹

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Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›absolutistisch‹.

Verwendungsbeispiele für ›absolutistisch‹

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Aber auch Sie leiten absolutistisch Ihr Amt von Gott her.
Die Zeit, 20.12.2013, Nr. 51
Als die höfische Welt degenerierte, ging ihr absolutistischer Adel flugs auf die Kunst über.
Süddeutsche Zeitung, 06.10.2003
Die Loslösung aus den absolutistischen Fängen gelingt kaum oder nur schwer.
Preussner, Eberhard: Absolutismus. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1951], S. 740
Die relativistische Betrachtungsweise hat dafür keine Verwendung, denn solche Fragen stammen aus der absolutistischen Vorstellung von einem "selbständig lebenden" Kulturgut.
Scheidt, Walter: Kulturbiologie, Jena: Fischer 1930, S. 90
Der kleinstaatlich absolutistische Aufbau dieser Gesellschaft bot keine Handhabe dazu.
Elias, Norbert: Über den Prozeß der Zivilisation - Soziogenetische und psychogenetische Untersuchungen Bd. 1, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1992 [1939], S. 2
Zitationshilfe
„absolutistisch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/absolutistisch>, abgerufen am 17.04.2021.

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