absparen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungab-spa-ren
Wortzerlegungab-sparen
eWDG, 1967

Bedeutung

etw. durch Sparsamkeit erübrigen
Beispiele:
sich [Dativ] den Bissen vom Munde, jeden Euro absparen
etw. seinem Munde, Leibe absparen
sich [Dativ] den ersehnten Gegenstand mühsam, am eigenen Leibe, vom Taschengeld absparen
er suchte es nun von allen möglichen Dingen wieder abzusparen [Tieck14,7]

Typische Verbindungen zu ›absparen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Mund Rente mühsam sparen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›absparen‹.

Verwendungsbeispiele für ›absparen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Um den Sohn zu retten, spart sie sich das Leben gewissermaßen vom Herzen ab.
Der Tagesspiegel, 26.09.2000
Bücher, so kann man sagen, muß man sich jetzt wieder vom Munde absparen.
Die Zeit, 15.10.1971, Nr. 42
Ich habe vor kurzem angefangen, mir die eigenen Worte vom Munde abzusparen.
Lehmann, Arthur-Heinz: Mensch, sei positiv dagegen!, Dresden: Heyne 1939 [1939], S. 378
Die paar Groschen für Dein Vergnügen werden wir uns wohl noch absparen können.
Duncker, Dora: Großstadt. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1900], S. 15110
Wie oft haben wir uns das Eintrittsgeld nicht vom Munde abgespart!
Thelen, Albert Vigoleis: Die Insel des zweiten Gesichts, Düsseldorf: Claassen 1981 [1953], S. 431
Zitationshilfe
„absparen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/absparen>, abgerufen am 18.01.2020.

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