Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

abstäuben

Grammatik Verb
Worttrennung ab-stäu-ben
Wortzerlegung ab- stäuben
eWDG

Bedeutung

landschaftlich Synonym zu abstauben

Verwendungsbeispiele für ›abstäuben‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Unten kam ich richtig auf die Beine, stäubte mich etwas ab, nun hatte ich rostbraune Hände. [Tucholsky, Kurt: Ein Pyrenäenbuch. In: ders., Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1927], S. 8175]
Sie stäubten ihren gefürchteten Chef diensteifrig ab und blickten dabei mit verstohlener Frage zu ihm auf. [Heyking, Elisabeth von: Tschun. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1914], S. 8523]
Dann wird Kaffee getrunken, und dann muss ich die Hälfte des Ladens abstäuben. [Die Zeit, 06.01.2014, Nr. 01]
Viel leichter ist es zu entdecken, daß dem vor anderthalb Stunden abgestäubten Bullen das linke Hinterbein noch immer nicht ordentlich abgestäubt ist. [Fallada, Hans: Wer einmal aus dem Blechnapf frißt - Bd. 2, Berlin u. a.: Aufbau-Verl. 1990 [1934], S. 182]
Reineboth stäubte sich die Hände ab und schob den Daumen hinter die Knopfleiste. [Apitz, Bruno: Nackt unter Wölfen, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1961 [1958], S. 116]
Zitationshilfe
„abstäuben“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/abst%C3%A4uben>.

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