abstehlen

GrammatikVerb · stiehlt ab, stahl ab, hat abgestohlen
Worttrennungab-steh-len
Wortzerlegungab-stehlen
eWDG, 1967

Bedeutung

jmdm. etw. stehlen
Beispiele:
die Unterschrift von neulich, / Die abgestohlne [SchillerWallenst. TodII 5]
Das Vieh haben sie dort den Bauern abgestohlen [StrittmatterTinko43]
übertragen
Beispiele:
umgangssprachlich ich muss mir die Zeit hierzu abstehlen (= von der kargen Freizeit wegnehmen)
salopp dem lieben Gott den Tag abstehlen (= faulenzen)

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dutli macht daraus „abgestohlene Luft“; was präzis war, wird preziös.
Die Zeit, 06.12.1985, Nr. 50
Dessen CD ist von so entfesselter Virtuosität und Erfindungswut, dass auch andere etablierte Barockmusiker sich davon was abstehlen könnten.
Die Zeit, 12.11.2001, Nr. 46
Zitationshilfe
„abstehlen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/abstehlen>, abgerufen am 18.06.2019.

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