Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

abstehlen

Grammatik Verb · stiehlt ab, stahl ab, hat abgestohlen
Aussprache 
Worttrennung ab-steh-len
Wortzerlegung ab- stehlen
eWDG

Bedeutung

jmdm. etw. stehlen
Beispiele:
die Unterschrift von neulich, / Die abgestohlne [ SchillerWallenst. TodII 5]
Das Vieh haben sie dort den Bauern abgestohlen [ StrittmatterTinko43]
übertragen
Beispiele:
umgangssprachlichich muss mir die Zeit hierzu abstehlen (= von der kargen Freizeit wegnehmen)
saloppdem lieben Gott den Tag abstehlen (= faulenzen)

Verwendungsbeispiele für ›abstehlen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dutli macht daraus „abgestohlene Luft“; was präzis war, wird preziös. [Die Zeit, 06.12.1985, Nr. 50]
Dessen CD ist von so entfesselter Virtuosität und Erfindungswut, dass auch andere etablierte Barockmusiker sich davon was abstehlen könnten. [Die Zeit, 12.11.2001, Nr. 46]
Zitationshilfe
„abstehlen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/abstehlen>.

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