absteifen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungab-stei-fen
Wortzerlegungab-steifen
Wortbildung mit ›absteifen‹ als Erstglied: ↗Absteifung
eWDG, 1967

Bedeutung

etw. abstützen
Beispiele:
Bauwesen, Bergmannssprache Mauern, Erdwände, einen Schacht (durch Balken) absteifen
Bauwesen, Bergmannssprache Ausschachtungen unfallsicher absteifen
Schneiderei den Kragen absteifen (= durch Steifleinen, Vlieseline steif machen)

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Danach läßt man sie im fließenden Kaltwasser sich "absteifen" und bringt sie für einen Tag in Kaltrauch.
Kölling, Alfred: Fachbuch für Kellner, Leipzig: Fachbuchverl. VEB 1962 [1956], S. 233
Wir trieben neben unserm Unterstand einen Schacht in die Kreide und steiften ihn mit Minierrahmen ab.
Renn, Ludwig [d. i. Vieth v. Golßenau, Arnold Friedrich]: Krieg - Nachkrieg, Berlin: Aufbau-Verl. 1951 [1928], S. 136
Zitationshilfe
„absteifen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/absteifen>, abgerufen am 18.06.2019.

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