abstemmen

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung ab-stem-men
Wortzerlegung ab- stemmen
eWDG

Bedeutungen

1.
etw. mit Stemmeisen und Hammer abschlagen
Beispiele:
ein Stück vom Balken abstemmen
Mauervorsprünge, den Stuck abstemmen
2.
etw. Schweres von sich weghalten
Beispiel:
Faludi … stemmte ihn [den Kopf des Schlafenden] von sich ab [ SeghersGefährten1,123]
sich abstemmensich durch Kraftanwendung von etw. weghalten
Beispiel:
sich vom Erdboden, von der Ufermauer abstemmen

Verwendungsbeispiele für ›abstemmen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ich schlug auf den Tisch auf und stemmte mich leicht ab. [Lenz, Siegfried: Deutschstunde, Hamburg: Hoffmann u. Campe 1997 [1968], S. 56]
Um den Aufprall abzufedern, stemmt sie sich mit aller Kraft vom Sitz ab. [Bild, 23.07.2002]
An einer Stelle ist die Betondeckschicht bereits abgestemmt, die verrostete Strebe liegt offen. [Die Zeit, 21.10.2013, Nr. 42]
Ich stemme mich zwischen Baumstamm und Mauer ab und gelange nach unten. [Dückers, Tanja: Spielzone, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 2002 [1999], S. 24]
Gegen die eigenen Zweifel macht er sich durch Betätigung seiner Muskeln bemerkbar unter dem Weltall und stemmt sich ab von der milliardenfach bewohnten Erde. [Kronauer, Brigitte: Die Frau in den Kissen, Stuttgart: Klett-Cotta 1990, S. 122]
Zitationshilfe
„abstemmen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/abstemmen>.

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