Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

abtönen

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung ab-tö-nen
Wortzerlegung ab- tönen
Wortbildung  mit ›abtönen‹ als Erstglied: Abtönfarbe · Abtönung
eWDG

Bedeutung

Beispiele:
Farben (aufeinander) abtönen (= abstimmen)
eine Farbe in sich abtönen (= abschatten)
gehoben, übertragen etw. abwägen
Beispiele:
sein … sorgfältig abgetöntes Benehmen gegen die Leute [ Th. MannBuddenbrooks1,645]
[Bewegungen] sind die … fein abgetönte Sprache des Körpers [ Hofmannsth.ProsaI 144]

Thesaurus

Synonymgruppe

Verwendungsbeispiele für ›abtönen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Scheiben sind abgetönt, von draußen dringt der Jubel der 11500 Fans herein. [Bild, 17.08.2004]
Er überwachte, tönte alles sorgsam ab, aber neue, interessante Aspekte teilte er nicht mit. [Der Tagesspiegel, 06.01.1999]
Wie sie mit schlankem und doch rundem Klang raffiniert abtönt, intelligent phrasiert und immer wieder geschmackvolle Verzierungen anbringt, ist kaum zu übertreffen. [Süddeutsche Zeitung, 29.10.2004]
Ambivalent, weil selbst der Ausdruck strahlender Lebensfreude stets von den dunklen Schatten der Trauer abgetönt ist. [Süddeutsche Zeitung, 04.04.1997]
Leuchtend und silbrig timbriert klingt ihre biegsame Stimme, charaktervoll und satt in der Mittellage, die Höhe wunderbar abgetönt. [Süddeutsche Zeitung, 20.03.2001]
Zitationshilfe
„abtönen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/abt%C3%B6nen>.

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