abwärtsgehen

GrammatikVerb
Worttrennungab-wärts-ge-hen (computergeneriert)
Wortzerlegungabwärtsgehen
Ungültige Schreibungabwärts gehen
Rechtschreibregeln§ 34 (1.2)
eWDG, 1967

Bedeutung

umgangssprachlich schlechter werden
Beispiel:
mit seinem Geschäft, ihrer Gesundheit, mit ihm geht es (stark) abwärts

Verwendungsbeispiele für ›abwärtsgehen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Jederzeit kann der Übermut ausbrechen, und dann, das weiß man hier aus Erfahrung, geht es fröhlich abwärts.
Der Tagesspiegel, 26.10.1999
Der Mai war uns gewogen, doch dann ging es kopfüber abwärts.
Die Zeit, 03.01.1997, Nr. 2
Nach dem Tode Haydns hielt sich die Kapelle noch eine Zeitlang auf der Höhe, dann aber ging es abwärts.
Nowak, Leopold: Esterházy (Familie). In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1954], S. 11227
Gewiß ging es im Lauf des Jahres immer deutlicher abwärts.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1938. In: ders., Ich will Zeugnis ablegen bis zum letzten, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 1999 [1938], S. 117
Der Weg war steinig und ging steil abwärts in einen Grund.
Renn, Ludwig [d. i. Vieth v. Golßenau, Arnold Friedrich]: Krieg - Nachkrieg, Berlin: Aufbau-Verl. 1951 [1928], S. 1
Zitationshilfe
„abwärtsgehen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/abw%C3%A4rtsgehen>, abgerufen am 20.01.2020.

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