abwohnen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungab-woh-nen
Wortzerlegungab-wohnen
Wortbildung mit ›abwohnen‹ als Erstglied: ↗abwohnbar
eWDG, 1967

Bedeutung

umgangssprachlich
1.
etw. durch Wohnen abnutzen
Beispiele:
ein Haus abwohnen
eine abgewohnte Küche
abgewohnte Möbel
2.
eine Geldsumme durch Wohnen aufbrauchen
Beispiel:
die Miete abwohnen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Kaution wohnen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›abwohnen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das Lager sei nach über zehn Jahren Nutzung ohne Generalsanierung schlicht abgewohnt und wohl kaum länger zumutbar.
Süddeutsche Zeitung, 25.04.2001
Dort wohnt Beck und hält in seinem Büro regelmäßig Bürgersprechstunden ab.
Bild, 29.12.2000
Das Haus ist proletarisch abgewohnt, aber es verfügt über die humane Erleichterung eines Aufzugs.
Die Zeit, 04.10.1996, Nr. 41
Wichtig ist zunächst, dass der Grundsatz gilt, ein Mieter soll nicht mehr renovieren, als er selbst abgewohnt hat.
Der Tagesspiegel, 08.02.2002
Wer für derzeit 9100 Schweizer Franken eine Aktie der nicht börsennotierten Gesellschaft kauft, bekommt als Dividende zwölf Punkte pro Jahr, die abgewohnt werden können.
Die Welt, 04.03.2004
Zitationshilfe
„abwohnen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/abwohnen>, abgerufen am 23.10.2019.

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