abzappeln

GrammatikVerb · reflexiv
Worttrennungab-zap-peln
Wortzerlegungab-zappeln
eWDG, 1967

Bedeutung

salopp sich eifrig, unruhig (um etw., jmdn.) bemühen
Beispiel:
Beinah erheiterte es ihn, wie sich Agustin abzappelte [Feuchtw.Goya605]

Thesaurus

Synonymgruppe
tanzen  ●  ↗abhotten  ugs. · ↗abtanzen  ugs. · abzappeln  ugs. · das Tanzbein schwingen  ugs. · ↗schwofen  ugs.
Oberbegriffe
  • (sich) körperlich betätigen
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

zappeln

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›abzappeln‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Da konnten die jungen Männer sich noch so abzappeln und das rote Tuch schwenken.
Die Welt, 06.06.2000
Und es tut einem immer wieder leid, daß dieses Prachtexemplar sich in einem solchen Zeugs abzappeln muß.
Tucholsky, Kurt: Der Schmock. In: Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1914]
Um das Thema einzuhalten, müssen die Romanfiguren sich oft mächtig abzappeln oder verrenken.
Die Zeit, 29.09.1972, Nr. 39
Ich wollte die Grünen verbessern und zapple mich ab, Verschlechterungen zu verhindern, die ich manchmal gar nicht aufhalten kann.
konkret, 1987
Es war ihm, während Flaucher sich abzappelte, die Erleuchtung gekommen.
Feuchtwanger, Lion: Erfolg. In: ders., Gesammelte Werke in Einzelbänden, Bd. 6, Berlin: Aufbau-Verl. 1993 [1930], S. 1043
Zitationshilfe
„abzappeln“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/abzappeln>, abgerufen am 21.05.2019.

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