abzwingen

GrammatikVerb · zwingt ab, zwang ab, hat abgezwungen
Aussprache
Worttrennungab-zwin-gen (computergeneriert)
Wortzerlegungab-zwingen
eWDG, 1967

Bedeutung

jmdm. etw. abnötigen, abringen
Beispiele:
jmdm., sich [Dativ] Anerkennung, Bewunderung, ein Zugeständnis, Lächeln abzwingen
Das zwingst du ihr [der Natur] nicht ab mit Hebeln und mit Schrauben [GoetheFaustI 675]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Geheimnis Geständnis Hebel Konzession Lächeln Schraube Zugeständnis zwingen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›abzwingen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wenn das Leben nichts hergibt, müssen wir es ihm abzwingen.
Süddeutsche Zeitung, 01.03.2002
Auch daß der Mord irrtümlich geschah, zwingt ihnen kein Bedauern ab.
Die Zeit, 19.11.1953, Nr. 47
Für ihn ist die freie moralische Handlung der Natur abgezwungen.
Safranski, Rüdiger: Friedrich Schiller, München Wien: Carl Hanser 2004, S. 359
Auch er zwang sich ein Lächeln ab unter dem gepflegten, weißen Knebelbart.
Feuchtwanger, Lion: Die Geschwister Oppermann, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 2001 [1933], S. 133
Die Prostitution ist ein Muß, eine Leistung, ein wirtschaftlicher Einsatz, welcher Millionen Frauen auf dem kapitalistischen Markt abgezwungen wird.
Meisel-Hess, Grete: Die sexuelle Krise. In: Lehmstedt, Mark (Hg.) Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1909], S. 8652
Zitationshilfe
„abzwingen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/abzwingen>, abgerufen am 08.12.2019.

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