agil

GrammatikAdjektiv
HerkunftLatein
eWDG, 1967

Bedeutung

gehoben behänd, beweglich
Beispiel:
er ist noch immer sehr agil
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

agil · Agilität
agil Adj. ‘(körperlich, geistig) beweglich, wendig’, in der Mitte des 17. Jhs. aus gleichbed. frz. agile entlehnt, das auf lat. agilis ‘leicht beweglich, lenksam, behend’ zurückgeht, eine Adjektivbildung zum Verb lat. agere ‘treiben, in Bewegung setzen, handeln’ (s. ↗agieren). Agilität f. ‘Beweglichkeit, Gewandtheit’ (Frühbeleg Ende des 16. Jhs., geläufig seit Ende 18. Jh.), nach gleichbed. frz. agilité, lat. agilitās (Genitiv agilitātis).

Thesaurus

Synonymgruppe
agil · ↗behänd(e) · ↗beweglich · ↗biegsam · ↗elastisch · ↗flexibel · ↗flink · ↗gelenkig · ↗lebhaft · ↗leichtfüßig · ↗mobil · ↗regsam · ↗variabel · ↗wendig  ●  ↗gewandt  Hauptform
Assoziationen
Synonymgruppe
(noch) unternehmungslustig · agil · junggeblieben · ↗munter · ↗rüstig · ↗vital  ●  ↗kregel  ugs.
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Fahreigenschaft Fahrverhalten Fahrwerk Fünfziger Greis Handling Kurvenverhalten Motor Pensionär Rentnerin Senior Seniorin Tenor Triebwerk beweglich drahtig dynamisch fahrsicher fleißig handlich höchst komfortabel schlank spritzig vital wendig wirkend zierlich äußerst überaus

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›agil‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die 53-jährige agile Schwester ist schon seit 26 Jahren in dem Kloster.
Die Welt, 14.12.2001
Die Phrasen kommen schlank, agil; doch nehmen sich die Musiker auch Zeit dafür.
Der Tagesspiegel, 23.11.1996
H. D. sei 73, jünger als sie, noch sehr agil.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1947. In: ders., So sitze ich denn zwischen allen Stühlen, Berlin: Aufbau-Verl. 1999 [1947], S. 401
Der Mann konnte nur wenig jünger als Franke sein, war aber von weitaus kräftigerer Statur und wirkte in seinem ganzen Wesen agiler.
Hohlbein, Wolfgang: Das Druidentor, Stuttgart: Weitbrecht 1993, S. 478
Und seinem dicken Gesicht, sonst schon mimisch nicht sehr agil, jetzt noch entstellt durch Schwellungen, Blutkrusten und gelbgrüne Flecken, war keine Gemütsregung anzusehen.
Nöstlinger, Christine: Gretchen Sackmeier, Hamburg: Oetinger 1988 [1981], S. 159
Zitationshilfe
„agil“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/agil>, abgerufen am 10.12.2019.

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