akausal

Worttrennung akau-sal
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

Philosophie nicht kausal; ohne ursächlichen Zusammenhang; außerhalb eines kausalen Zusammenhangs stehend

Verwendungsbeispiele für ›akausal‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Muss nun aber diese akausale Wirkung in der Form andersartiger realer Wirkungseinheiten, Entelechien, gedacht werden?
Goldstein, Kurt: Der Aufbau des Organismus, Den Haag: Nijhoff 1934, S. 250
Man muß nicht in die meschugge Mikrowelt der Quantensprünge flüchten, um akausal über Grundloses sinnieren zu dürfen.
Süddeutsche Zeitung, 15.09.2004
Was da passiert, ist manchmal so verblüffend akausal wie bei den Surrealisten, ein Fernseher läuft auf vier Beinen, eine Tulpe blüht aus dem Gehäuse.
Die Zeit, 26.02.1968, Nr. 09
Auch Jung, der dem Phänomen den Namen „Synchronizität“ gab, war von der Existenz eines solchen akausalen Prinzips in der Natur überzeugt.
Die Zeit, 19.05.1972, Nr. 20
Einen Überblick gibt C. G. Jung, »Synchronizität als ein Prinzip akausaler Zusammenhänge«, in C. G. Jung und Wolfgang Pauli, Naturerklärung und Psyche, Zürich 1952.
Feyerabend, Paul: Wider den Methodenzwang, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1976, S. 73
Zitationshilfe
„akausal“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/akausal>, abgerufen am 27.09.2021.

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