akkommodieren

GrammatikVerb
Worttrennungak-kom-mo-die-ren
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
Physiologie
a)
anpassen
b)
(sich) anpassen (1)
2.
veraltet
a)
sich mit jmdm. über etw. einigen
b)
sich anpassen (2)

Thesaurus

Synonymgruppe
(sich) akkommodieren · (sich) einrichten (auf) · (sich) einstellen (auf) · ↗anpassen

Verwendungsbeispiele für ›akkommodieren‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ob sich das Volk dem alten Glauben leicht akkommodieren würde?
Huch, Ricarda: Der Dreißigjährige Krieg, Wiesbaden: Insel-Verl. 1958 [1914], S. 419
Die Perestroika ist ein Kampf gegen die Techniken, mit denen sich die sowjetischen Bürger auf die Umstände ihres Systems einlassen, sich akkommodieren und einteilen.
o. A.: VIEL ÜBERBAU, WENIG UMBAU. In: Marxistische Zeit- und Streitschrift 1980-1991, München: Gegenstandpunkt Verl. 1998 [1988]
Erst bei Annäherung des Gegenstandes auf einen Abstand, bei dem das normale Auge schon akkommodieren müßte, wird das Bild scharf.
Frisch, Karl von: Du und das Leben, Berlin: Verlag d. Druckhauses Tempelhof 1947 [1947], S. 136
Die Leistung dieser jüngsten Leichenschau besteht darin, den alten Entwicklungsidealismus dem alleraktuellsten NATO-Realismus zu akkommodieren.
o. A.: ZWEITER BERICHT ÜBER DEN SÜDEN. In: Marxistische Zeit- und Streitschrift 1980-1991, München: Gegenstandpunkt Verl. 1998 [1983]
Von den Amphibien akkommodieren Molche und Kröten in beschränktem Maße.
Hesse, Richard: Der Tierkörper als selbständiger Organismus, Leipzig u. a.: B. G. Teubner 1910, S. 1043
Zitationshilfe
„akkommodieren“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/akkommodieren>, abgerufen am 22.02.2020.

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